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Königs Wusterhausen Grünen-Fraktion bekommt Verstärkung
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14:18 14.06.2019
Dirk Marx zog als parteiloser Einzelbewerber in die SVV ein und will in der Grünen-Fraktion mitarbeiten. Quelle: Privat
Königs Wusterhausen

Einzelbewerber Dirk Marx hat bei der Wahl zum neuen Königs Wusterhausener Stadtrat das viertbeste Ergebnis erzielt. Er bekam 1230 Stimmen. Er schließt sich den Bündnisgrünen an, die drei Sitze erobert haben. Mit Dirk Marx hat die Fraktion nun vier Mitglieder.

Warum wollen Sie kein Einzelkämpfer wie bei der Wahl bleiben?

Dirk Marx: Ich habe intensiv die Vor- und Nachteile geprüft. Ich kam zum Ergebnis, dass ich mich einer Fraktion anschließen muss, wenn ich etwas erreichen will.

Alleine geht das nicht?

Es ist so gut wie unmöglich. Ich kann alleine keine Anträge stellen, habe in Ausschüssen kein Stimm- oder Rederecht. Ich könnte nur zuhören wie ein ganz normaler Bürger und dürfte nicht einmal Änderungsanträge stellen. Die Fraktionsarbeit wird finanziell unterstützt. So kann ich dann auch meine geplanten Bürgergespräche realisieren.

Was haben Sie denn vor?

Ich möchte meine Aktion aus dem Wahlkampf fortsetzen. Aus „Frag den Marx doch einfach“ wird „Sag dem Marx doch einfach – Euer Stadtverordneter vor Ort“. Als Stadtverordneter will ich gemeinsam mit meinen Fraktionskollegen mit den Menschen alle vier Wochen quer durch KW vor Ort ins Gespräch kommen und ihre Hinweise aufnehmen.

Warum schließen Sie sich der Grünen-Fraktion an?

Es stellte sich gleich beim ersten Gespräch heraus, dass wir sehr an der Sache orientiert miteinander umgehen können. Auch menschlich passt es gut. Mir war wichtig, unabhängig bleiben zu können, wenn ich mich einer Fraktion aus pragmatischen Gründen anschließe. Das ist bei den Grünen möglich. Ich bleibe als Dirk Marx sichtbar und denke, dass ich Gutes bewirken kann.

Ihr gutes SVV-Ergebnis haben Sie bei der Wahl zum Ortsbeirat der Kernstadt noch übertroffen. Da bekamen sie sogar die meisten Stimmen aller Bewerber. Werden Sie deshalb als Ortsvorsteher kandidieren?

Selbstverständlich, ich fühle mich dazu verpflichtet. Nach diesem Votum schulde ich das meinen Wählern. Allerdings müssen die Wähler wissen, dass der Ortsvorsteher im Ortsbeirat gewählt wird, so sieht es das Gesetz vor. Da spielen die einzelnen Wahlergebnisse keine Rolle.

Von Frank Pawlowski

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