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Königs Wusterhausen So will Zeesen gegen Temposünder vorgehen
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17:03 10.09.2019
Zeesens neuer Ortsvorsteher Uwe Friedrich (CDU) im Eschenweg. Die Straße soll ein verkehrsberuhigter Bereich werden, beschloss der Ortsbeirat. Quelle: Frank Pawlowski
Königs Wusterhausen

Schnurgerade ist der Eschenweg in Zeesen. Die knapp 400 Meter lange Straße zwischen Weidendamm und Schulstraße ist außerdem asphaltiert. So mancher Autofahrer drückt da gern mal aufs Gaspedal, obwohl nur Tempo 30 erlaubt ist. Deshalb greift jetzt der Zeesener Ortsbeirat ein.

Verkehrsberuhigter Bereich

Gerade wurde einstimmig beschlossen, den Eschenweg zu einem verkehrsberuhigten Bereich zu machen. Das bedeutet, dass Kinder auf der Straße spielen und Fußgänger sich ungehindert bewegen dürfen. Fahrzeuge müssen in Schrittgeschwindigkeit fahren. Der neue ehrenamtliche Ortsvorsteher Uwe Friedrich (CDU) hofft, dass sich damit die Lage dort tatsächlich beruhigt. „Wenn die Leute sich nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten, müssen wir sie eben auf diese Weise disziplinieren“, sagt der 59-Jährige, der als Dienstplaner bei einem Berliner Verkehrsbetrieb arbeitet. Er lebt seit 2005 mit seiner Frau in Zeesen. Friedrichs machten ihr Wochenendgrundstück zum neuen Zuhause.

Der Eschenweg in Zeesen liegt zwischen Schulstraße und Weidendamm. Quelle: Frank Pawlowski

Der Eschenweg, in dem es keine Gehwege gibt, wird auch gern als Umfahrung bei geschlossenen Schranken oder bei Staus auf der Karl-Liebknecht-Straße genutzt. Dadurch erhöhe sich noch das Gefährdungspotential für Fußgänger und Radfahrer, so Uwe Friedrich.

Zügige Umsetzung des Beschlusses

Friedrich rechnet mit einer zügigen Umsetzung des Beschlusses durch die zuständigen Behörden. „Wir hoffen, dass es in Kürze passiert.“ Erst einmal bekommt nun die Königs Wusterhausener Stadtverwaltung die Sache auf den Tisch. Der Ortsvorsteher kann sich dieses Modell auch für weitere Straßen vorstellen, in denen das Tempolimit von Autofahrern stark missachtet wird. Das könne eine Möglichkeit sein, um für mehr Verkehrssicherheit zu sorgen.

Außerdem sollen die Tempo-30-Zonen im Umfeld der Grundschule sichtbarer gemacht werden. Die Verkehrsschilder allein reichen offenbar nicht aus. Uwe Friedrich will die 30 deshalb auch auf die Straßen malen lassen; stellenweise gab es das schon einmal. „Man muss die Leute daran erinnern, dass hier viele Kinder unterwegs sind“, sagt er.

Von Frank Pawlowski

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