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Königs Wusterhausen Förderung von Medizinstudenten
Lokales Dahme-Spreewald Königs Wusterhausen Förderung von Medizinstudenten
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08:00 31.12.2019
Carsten Saß übergibt die Studienbeihilfe an Benjamin Kalisch, Ken Michel (v.r.) und Luise Wilke (l.) Quelle: Gerlinde Irmscher
Königs Wusterhausen

Der Landkreis leistet auch in diesem Jahr erneut einen Beitrag zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung. Für drei Medizinstudenten wurde daher eine Studienbeihilfe bewilligt. Bereits im Vorjahr war zwei angehenden Ärzten dieses Stipendium bewilligt worden. Gesundheitsdezernent Carsten Saß übergab Luise Wilke, Ken Michel und Benjamin Kalisch am Montag ihre Stipendendienbestätigung.

Förderung für maximal 51 Monate

Die Studierenden erhalten pro Jahr eine monatliche Studienbeihilfe in Höhe von 500 Euro für die Dauer von maximal vier Jahren und drei Monaten. Als Gegenleistung müssen sie sich verpflichten, nach erfolgreichem Abschluss des Studiums für mindestens vier Jahre eine ärztliche Tätigkeit im Landkreis Dahme-Spreewald auszuüben.

Die Gewährung der Studienbeihilfe basiert auf einem Kreistagsbeschluss aus dem vergangenen Jahr. Voraussetzung für die Vergabe der Beihilfe an Studierende der Humanmedizin ist, dass sie den ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung gemäß Approbationsordnung an einer deutschen Universität bestanden haben oder eine entsprechende Äquivalenzbescheinigung vorlegen können. „Mit dem Stipendium wollen wir möglichst viele Mediziner an die Region binden“, sagt Saß. Man habe mit der Vergabe ein Instrument gefunden, dem Ärztemangel mittelfristig entgegenzuwirken.

Rückkehr in die Region ist ausgemacht

Luise Wilke kommt aus Golßen. Schon als Kind hatte sie den Wunsch, Ärztin zu werden. Jetzt studiert die 21-Jährige im 5. Semester Medizin in Gießen. „Für mich ist es klar, dass ich nach Beendigung des Studiums in die Region zurückkomme“, sagt sie und freut sich, dass es mit dem Stipendium geklappt hat.

Benjamin Kalisch absolviert gerade das 8. Semester seines Medizinstudiums an der Charité in Berlin. Er kommt ursprünglich aus Lauchhammer und lebt jetzt in Berlin. „Um mein Studium zu finanzieren, arbeite ich nebenbei. Danke, dass es mit dem Stipendium geklappt hat“, freut sich der 34-Jährige. Da er die Gegend mag, ist es für ihn auch kein Problem, nach dem Studium im Landkreis zu arbeiten.

Ken Michel wohnt in Berlin-Lichtenberg und wird nach Beendigung des Studiums im Klinikum Dahme-Spreewald in der Anästhesie anfangen. Er kann sich gut vorstellen, später als Notarzt zu arbeiten.

Von Gerlinde Irmscher

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