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Königs Wusterhausen Fundmunition birgt viele Gefahren
Lokales Dahme-Spreewald Königs Wusterhausen Fundmunition birgt viele Gefahren
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14:35 22.04.2020
Wenn die Polizei informiert wurde, kann diese wiederum den Kampfmittelentsorgungsdienst verständigen.
Wenn die Polizei informiert wurde, kann diese wiederum den Kampfmittelentsorgungsdienst verständigen. Quelle: DPA
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Königs Wusterhausen

Immer wieder wird in Königs Wusterhausen und der Umgebung alte Munition beziehungsweise alte Kampfmittel gefunden. Betroffen sind sowohl öffentliche als auch private Flächen. Daher appelliert die Stadtverwaltung Königs Wusterhausen in einer Pressemitteilung an alle Bürgerinnen und Bürger: Hände weg von Fundmunition. Es besteht Lebensgefahr.

Von Kampfmitteln gehen neben Explosions- und Brandgefahr auch Gefahren für eine Vergiftung und für die Umwelt aus. Je länger Kampfmittel in der Erde liegen, desto gefährlicher werden sie – unabhängig von Größe und Form der Gegenstände. Auch wenn nur ein Verdacht besteht, darf der Gegenstand nicht berührt oder aufgehoben werden.

Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass es verboten ist, nach Kampfmitteln zu suchen. Bei einem Fund darf dieser nicht in Besitz genommen oder eigenmächtig beseitigt werden. Die nächste Ordnungsbehörde oder Polizeidienststelle sollen in so einem Fall unverzüglich benachrichtigt werden.

Zu den Kampfmitteln zählen unter anderem Gewehrpatronen, Granaten, Bomben, Zünder, Minen, Spreng- und Zündmittel sowie Kriegswaffen oder wesentliche Teile von Kriegswaffen.

Von MAZonline