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Königs Wusterhausen Statt Kaffee gibt’s jetzt „Job to go“
Lokales Dahme-Spreewald Königs Wusterhausen Statt Kaffee gibt’s jetzt „Job to go“
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11:57 24.06.2019
Melanie Wolff steht in der Eingangstür des neuen Beratungszentrum für Arbeit und Ausbildung am Königs Wusterhausener Bahnhof.
Melanie Wolff steht in der Eingangstür des neuen Beratungszentrum für Arbeit und Ausbildung am Königs Wusterhausener Bahnhof. Quelle: Frank Pawlowski
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Königs Wusterhausen

Statt Kaffee zum Mitnehmen gibt’s hier jetzt „Job to go“. Das verspricht jedenfalls der neue Schriftzug am Fenster. Im früheren Imbiss in der Storkower Straße am Königs Wusterhausener Bahnhof zieht das Schulungs- und Beratungszentrum GAG ein. Das kleine Büro öffnet am 26. Juni um 10 Uhr.

Hilfe bei der Arbeitssuche

Das gemeinnützige Unternehmen mit Hauptsitz in Zossen hilft bei der Suche nach Arbeit und Ausbildung. Es ist seit gut zwei Jahren auch in Dahme-Spreewald vertreten. In Wildau gibt es eine große Außenstelle mit Werkstatt. Hauptsächlich kümmern sich die Mitarbeiter um Arbeitslose. „Aber auch jeder andere ist bei uns willkommen“, sagt die Wildauer Standortleiterin Melanie Wolff.

„Job to go“ statt „Coffee to go“ heißt es jetzt in dem ehemaligen Café. Quelle: Frank Pawlowski

In Königs Wusterhausen können sich Besucher über die zahlreichen Hilfen informieren. Die Palette reicht von der Nachhilfe für Grundschüler über die Erstellung von Bewerbungsunterlagen bis zur Arbeitsvermittlung. Das Unternehmen kooperiert mit zahlreichen Firmen in der Region Königs Wusterhausen, außerdem mit dem Jobcenter und der Agentur für Arbeit.

Jobtrainer vor Ort

Im neuen Büro werden Jobtrainer und Sozialpädagogen abwechselnd vor Ort sein. Sie haben auch Tipps für diejenigen parat, die eine Arbeit haben und sich verändern wollen. „Das betrifft zum Beispiel Leute, die nicht mehr nach Berlin pendeln wollen.“ Auf einem Monitor werden aktuelle Stellenangebote angezeigt.

Nur Tresen und Barhocker am Fenster sind geblieben. Quelle: Frank Pawlowski

In dem Raum gibt es einen Arbeitsplatz und einen Tisch für die Gespräche. Ein Tresen mit Barhockern an den Fenstern wurde stehen gelassen und bietet zusätzlich Platz. „Das lockert alles etwas auf und ist dazu noch praktisch“, findet Melanie Wolff. Sie musste eine Weile suchen, bis sie in Königs Wusterhausen fündig wurde. Zufällig stieß sie auf den leerstehenden Bus-Stop-Imbiss am Busbahnhof und griff sofort zu. Vermieter ist die städtische Entwicklungsgesellschaft Ebeg. Melanie Wolff freut sich besonders, dass Besucher das Büro so gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen können.

Netzwerk soll weiter ausgebaut werden

Das Unternehmen GAG will das Firmennetzwerk weiter ausbauen, will sich unter anderem im künftigen Technologiepark auf dem Funkerberg um Partner bemühen. „Aber jetzt wollen wir erst mal gut in Königs Wusterhausen ankommen“, sagt Melanie Wolff.

Von Frank Pawlowski

MAZ-Service: MAZJob

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