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Königs Wusterhausen So wird die neue Kita in Zeesen heißen
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08:53 30.03.2019
Der Hort in der Puschkinstraße Zeesen war mal eine Kita und wird jetzt wieder zur Kita umgebaut. Quelle: Frank Pawlowski
Königs Wusterhausen

Die alte Kita Spatzennest in der Puschkinstraße in Zeesen wird wieder eine Kindertagesstätte. Aber sie wird anders heißen. „Steinberg Wichtel“ lautet der neue Name, der für die künftige Einrichtung ausgewählt wurde. Bürgermeister Swen Ennullat (FWKW) hat ihn im Stadtrat schon einmal verraten.

Das Haus 1 soll voraussichtlich im August die ersten Kinder aufnehmen. Insgesamt ist hier eine Kapazität von 85 Plätzen vorgesehen, die auf maximal 110 Plätze erweitert werden kann. Der Hort, der hier im Moment untergebracht ist, soll in Container an der Grundschule ziehen. Weitere 40 Kitaplätze sollen im Haus II der früheren Kita entstehen. Für den Umbau des Hortgebäudes haben die Stadtverordneten soeben zusätzliche Haushaltsmittel freigegeben. 160000 Euro werden bereitgestellt. Die Gesamtkosten betragen 380000 Euro. Die Fertigstellung des Gebäudes ist zum 31. Juli 2019 geplant. Die neue Kita Spatzennest mit knapp 200 Plätzen befindet sich auf dem Steinberg unweit vom Altbau in der Puschkinstraße. Sie wurde vor vier Jahren eingeweiht.

Laut Bürgermeister Ennullat sind mit fünf Erziehern für die Kita Steinberg Wichtel schon Arbeitsverträge abgeschlossen worden. Das Rathaus rechnet mit zehn bis 12 Stellen, die besetzt werden müssen. Für die geplante Kita in Zernsdorf liegen ebenfalls schon Bewerbungen von Erziehern vor, berichtete der Bürgermeister. „Von Fachkräftemangel ist nichts zu spüren in diesem Bereich“, sagte er in der SVV,

Der Linken-Stadtverordnete und Vorsitzende des Bildungsausschusses, Thorsten Kleis, äußerte dennoch abermals Zweifel daran, dass die Stadt für geplanten fast 400 zusätzlichen Kitaplätze genügend Erzieher bekommen wird. Doch Ennullat widersprach dem mit Hinweis auf die derzeitige große Nachfrage von Bewerbern.

Allerdings gibt es bei den Betreuungsplätzen auch einen Rückschlag. Laut Enullat stellen zwei Tagesmütter den Betrieb ein. Eine Einrichtung befindet sich in Wildau, dort werden aber Königs Wusterhausener Kinder betreut. „Wie bemühen uns um einen Eersatz“, sagte er. betroffen sind zehn Kinder. Für sie werden andere Unterbringungsmöglichkeiten gesucht.

Betreuungsplätze sind rar in Königs Wusterhausen. Aus dem Vorjahr sind noch fast 230 Kinder ohne einen Kitaplatz, monatlich wird die Warteliste länger. Die Stadt geht davon aus, dass es erst im Sommer wieder genügend Plätze geben wird. Im August werden 500 Plätze frei, weil Kinder in die Grundschule wechseln.

Von Frank Pawlowski

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