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Königs Wusterhausen Ex-Bürgermeister kandidiert für den Kreistag
Lokales Dahme-Spreewald Königs Wusterhausen Ex-Bürgermeister kandidiert für den Kreistag
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17:38 30.01.2019
Lutz Franzke war von 2009 bis 2017 Bürgermeister in Königs Wusterhausen. Mit seiner Kreistagskandidatur kehrt er überraschend zurück auf die kommunalpolitische Bühne. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Königs Wusterhausen

Zur Kreistagswahl am 26. Mai schickt die SPD-Dahme-Spreewald prominente ehemalige Kommunalpolitiker ins Rennen. Der bekannteste dürfte Königs Wusterhausens Ex-Bürgermeister Lutz Franzke sein. Er kandidiert im Wahlkreis 2, zu dem Königs Wusterhausen als einzige Kommune gehört.

Auf den Listen finden sich weitere frühere Amtskollegen von Franzke. Im Wahlkreis 1 (Eichwalde, Schulzendorf, Wildau, Zeuthen) sind das die Ex-Bürgermeister von Zeuthen und Eichwalde, Beate Burgschweiger und Bernd Speer. Im Wahlkreis 4 (mit Heidesee und Amt Schenkenländchen) kandidieren die frühere ehrenamtliche Bürgermeisterin von Märkisch Buchholz, Bianca Luban, sowie Heidesees Gemeindeoberhaupt Siegbert Nimtz. Er will zur Bürgermeisterwahl im Herbst nicht wieder antreten.

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Die früheren Bürgermeister von Eichwalde und Zeuthen, Bernd Speer (parteilos) und Beate Burgschweiger (SPD). Quelle: Josefine Sack

Mit 76 Kandidaten hat die SPD zur Kreistagswahl aufgestellt, 55 Männer und nur 21 Frauen. Kreischefin Tina Fischer, Königs Wusterhausens SPD-Chef Ludwig Scheetz, der Besteneer Thomas Irmer sowie Sylvia Lehmann und Sascha Philipp in den beiden südlichen Wahlkreisen sind die fünf Spitzenkandidaten.

Es gibt zahlreiche neue Gesichter. Aus Königs Wusterhausen sind das unter anderem der 18 Jahre alte Lambert Wolff, der Vorsitzender des Jugendbeirates ist, sowie der 25 Jahre alte Stadtverordnete Tobias Schröter.

Überraschend kandidiert der frühere stellvertretende Kreisvorsitzende der Linken und Ex-Fraktionschef in der SVV Königs Wusterhausen, Thorsten Kleis, auf der SPD-Liste. Auch Stadtverordneter Nico Dorendorf ist nominiert worden. Beide Kommunalpolitiker waren kürzlich aus der Linkspartei ausgetreten.

Von Frank Pawlowski