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Königs Wusterhausen Stadtpolitik verspricht Gesamtschule jede Hilfe
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17:32 28.03.2019
Die Herder-Oberschule Königs Wusterhausen wird Sitz der neuen Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe sein. Herder- und Bredow-Oberschule werden nach diesem Schuljahr aufgelöst. Quelle: Franziska Mohr
Königs Wusterhausen

Im Sommer wird die neue Gesamtschule mit 13-Klassen-Abiturstufe in Königs Wusterhausen gegründet. Sie nimmt zum neuen Schuljahr den Betrieb auf. Verantwortlich für die Ausstattung wird die Stadt sein, sie ist der Schulträger. Trotzdem haben die Stadtverordneten jetzt in einem gesonderten Beschluss zur neuen Schule bekannt und ihr jede Hilfe zugesichert.

Die Resolution war von der SPD-Fraktion eingereicht worden, die CDU schloss sich noch an. Mit großer Mehrheit wurde sie in der SVV beschlossen, es gab nur eine Gegenstimme und eine Enthaltung. „Die Stadtverordnetenversammlung bekennt sich zu einem attraktiven Angebot der neuen Gesamtschule“, heißt in dem Beschluss.

Die Stadtpolitiker wollen dem Schulprofil zwar nicht vorgreifen, das die künftige Schulkonferenz erarbeitet. Aber sie sie geben einige Empfehlungen ab. So erwarten sie, dass bewährte Angebote der beiden Oberschulen fortgeführt werden. Die Herder- und die Bredow-Oberschule werden aufgelöst. Schüler und Lehrer gehen in die neue Gesamtschule über, die das Gebäude der Herder-Oberschule in der Erich-Weinert-Straße nutzen wird.

Das Unterrichtsfach Wirtschaft-Arbeit-Technik, WAT, soll weiterhin ein pädagogisches Schwerpunktfach sein. Zur Berufsorientierung werden Kooperationen mit ortsansässigen Firmen angeregt. Die Waldschule und die Bienen-Erlebniswelt der Umweltgruppe Waldies sollen ebenfalls erhalten bleiben.

Stadtverordneter Reinhard Wenzel (SPD) sprach von einem gewaltigen Schnitt in der Bildungslandschaft von Königs Wusterhausen. Quelle: Privat

Gleichzeitig sprechen sich die Stadtpolitiker dafür aus, neben dem Schulgebäude „so bald wie möglich eine Dreifeldsporthalle“ zu bauen. Für den Hort, der aus dem Schulgebäude in der Weinertstraße weichen muss, soll in der Nähe der Kästner-Grundschule ein neues Gebäude errichtet werden, heißt es in der Resolution. Die beiden Sozialarbeiter-Stellen der Oberschulen sollen in die Gesamtschule übernommen werden, die Schülerfirma der Herderschule soll erhalten bleiben.

Für die SPD-Fraktion sagte Stadtverordneter Reinhard Wenzel in der SVV: „Die Gründung der Gesamtschule und die Auflösung der beiden Oberschulen ist ein gewaltiger Schnitt in unserer Bildungslandschaft.“ Ein Bekenntnis der Stadtpolitik, die „wunderbaren Dinge“ aus beiden Schulen zu erhalten, habe bisher aber gefehlt. „Es geht nicht darum, dass sich Parteien profilieren, sondern dass die Stadt erklärt, was sie mit der neuen Schule möchte.“ CDU-Fraktionschef Peter Dreher sprach von einem Zeichen an die Eltern. „Sie sollen sehen, dass hier Unterstützung ist“, sagt er.

Von Frank Pawlowski

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