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Königs Wusterhausen Autofahrer brauchen viel Geduld und gute Nerven
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19:08 02.12.2019
Stau auf der Eichenallee und anderen Straßen der Innenstadt nach der Teilsperrung der Gerichtsstraße..
Königs Wusterhausen

Schlangestehen auf der Eichenallee hieß es am Montag für Autofahrer in Königs Wusterhausen, die aus Richtung Bahnhof kamen. Durch diese Straße wälzte sich der Verkehr, der am Kreisverkehr nicht mehr nach Wildau oder Deutsch Wusterhausen abfließen kann. Grund ist die Sperrung der Gerichtsstraße zwischen dem Kreisel und der Brückenstraße, die seit Montag in Kraft ist. Radfahrer und Fußgänger können den gesperrten Bereich aber passieren.

Langsam rollten um die Mittagszeit auf der Eichenallee die Autos auf die Ampelkreuzung zur Schlossstraße, Luckenwalder Straße und Cottbuser Straße. Nach ein paar Metern blieben sie wieder stehen. Wie weit es in einem Schwung ging, war davon abhängig, wie viele Fahrzeuge vorne über die Kreuzung kamen. Wenn Rechtsabbieger in die Schlossstraße etwas standen, weil es sich auch dort staute, kamen nur drei Autos bei Grün vom Fleck. Das war zwischen 12 und 13 Uhr.

Schon auf der Maxim-Gorki-Straße standen die Autos Montagmittag Schlange. Quelle: Frank Pawlowski

Mitten in der Schlange stehen die Busse der Regionalen Verkehrsgesellschaft RVS. Ein Fahrer berichtete seiner Zentrale am Vormittag, dass er vom Bahnhof bis zur Ampelkreuzung am Ende der Eichenallee rund 35 Minuten gebraucht habe. Das berichtete RVS-Sprecher Lutz Strohschein der MAZ. „Da werden die Fahrpläne natürlich zur Makulatur“, sagte er. Die RVS hat auf der Stadtlinie 739 extra zwei zusätzliche Busse eingesetzt, die vormittags und nachmittags fahren sollen. Doch wenn es beim Nadelöhr auf der Eichenallee bleibt, können die getrost im Depot bleiben. Bei der Verzögerung von gut einer halben Stunde würde ein Bus sogar ausfallen, denn die Runde durch die Stadt dauert nur zwanzig Minuten.

Vom Schlossplatz kommend ist die Gerichtsstraße bis zur Brückenstraße frei. Sie Sperrung beginnt erst hinter der Kreuzung auf dem Abschnitt bis zum Kreisverkehr. Quelle: Frank Pawlowski

In die Gegenrichtung lief der Verkehr auf der Eichenallee aber ohne Probleme. Gelegentlich gab es Hupkonzerte auf der Kreuzung, weil Autofahrer, die aus der Schlossstraße kamen, links in die Eichenallee abbogen. Das ist nicht erlaubt. In einer Situation war die Kreuzung fast komplett mit Fahrzeugen zugestellt.

Auf dem gesperrten Abschnitt der Gerichtsstraße hatten die Bauarbeiten am Mittag noch nicht begonnen. Die Baustelle wurde noch eingerichtet. Der alte Straßenbelag wird abgefräst, eine neue Asphaltschicht wird aufgetragen. Auf der Brückenstraße sieht es hingegen schon sehr gut aus. Straßenbelag und Bürgersteige sehen fertig aus, auf Höhe des Oberstufenzentrums ist eine Mittelinsel für Fußgänger angelegt worden. Brückenstraße und Gerichtsstraße sollen ab dem 13. Dezember wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Die neue Brückenstraße mit der Mittelinsel vor dem OSZ. Die Verkehrsfreigabe soll Mitte Dezember erfolgen. Quelle: Frank Pawlowski

Veränderungen an der Ampelschaltung in der Eichenallee wird es laut Stadtverwaltung nicht geben. Die Grünphase könne „ohne komplexe Neuprogrammierung“ nicht verlängert werden. Sie dauere zirka 15 Sekunden, sodass etwa acht Fahrzeuge die Kreuzung passieren können. „Die ausgeschilderte Umleitungsstrecke führt über die Karl-Marx-Straße in Richtung Cottbuser Straße. Diese wird derzeit kaum genutzt“, teilte Stadtsprecher Reik Anton mit. „Würde diese reguläre Umleitung häufiger genutzt werden, würde sich der Verkehr entzerren.“ Es sei davon auszugehen, dass sich ortskundige Verkehrsteilnehmer in den nächsten Tagen Ausweichstrecken suchen, sodass mit einer verkehrstechnischen Entspannung zu rechnen sei. Zum Beispiel könne die Strecke von der Storkower Straße kommend über Am Güterbahnhof und Fichtestraße bis zur Cottbuser Straße genutzt werden.

Die offizielle Umleitung für die gesperrte Gerichtsstraße in Königs Wusterhausen. Quelle: Stadt Königs Wusterhausen

Die Stadt bitte Verkehrsteilnehmer bis zur Aufhebung der Sperrung um Verständnis. RVS-Sprecher Lutz Strohschein hofft, dass sich die Lage auf der Eichenallee noch etwas entschärfen wird. „Wer hier nicht lang muss, wird den Bereich hoffentlich umfahren“, sagte er. Eine Möglichkeit sei zum Beispiel der Umweg über Niederlehme nach Wildau und über die Fichtestraße in Richtung Zeesen und Bestensee.

Am Montagabend gab es auch auf den Umfahrungen schon Staus. In Niederlehme standen Autos zeitweise vom Ärtzehaus bis zum Chausseehaus am Abzweig nach Senzig. Dazu war noch die Ampel an der Schleuse Neue Mühle ausgefallen.

Von Frank Pawlowski

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