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Königs Wusterhausen Stadt will Schutzgemeinschaft der BER-Umlandgemeinden beitreten
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17:51 07.01.2020
Blick auf den Großflughafen BER Quelle: Josefine Sack
Königs Wusterhausen

Königs Wusterhausen will sich künftig stärker gegen Fluglärm engagieren. „Um die Bürgerinnen und Bürger vor unnötigem Fluglärm zu schützen, möchte die Stadt Königs Wusterhausen der Schutzgemeinschaft Umlandgemeinden Flughafen Schönefeld e.V. beitreten“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Auch die Ortsvorsteherin von Zernsdorf hat angekündigt, das Vorhaben zu unterstützen.

Bürgermeister Swen Ennullat (FWKW) und die Ortsvorsteher der Ortsteile Diepensee, Niederlehme sowie Wernsdorf wollen eine entsprechende Beschlussvorlage in die Stadtverordnetenversammlung einbringen.

Kommunen fordern Nachtflugverbot

„Der jetzige Flughafen Schönefeld und der neue Großflughafen BER sind beziehungsweise werden Motoren der positiven regionalen Entwicklung. Dennoch darf diese nicht auf Kosten der Gesundheit und Lebensqualität der hier lebenden Menschen erfolgen. Deswegen soll durch den Beitritt zur Schutzgemeinschaft sichergestellt werden, dass wir ein größtmögliches Maß an Lärmschutz erreichen können“, teilte Swen Ennullat mit.

Die Schutzgemeinschaft Umlandgemeinden Flughafen Schönefeld ist ein Interessenzusammenschluss der Anrainergemeinden des Flughafens BER: Aktuell sind Blankenfelde-Mahlow, Eichwalde, Erkner, Großbeeren, Grünheide sowie Ludwigsfelde, Schulzendorf und Zeuthen Mitglieder. Die Kommunen fordern etwa, dass während der gesetzlich geschützten Nachtruhe nicht geflogen werden darf.

Klage gegen BER-Masterplan beschäftigt OVG

Darüber hinaus setzt sich die Schutzgemeinschaft dafür ein, dass möglichst wenig Menschen vom Fluglärm betroffen sind. Demnach sollen Flugrouten nach Möglichkeit nicht über besiedeltem Gebiet verlaufen.

Vor einem Jahr haben die Umlandgemeinden des Flughafens in Schönefeld Klage zudem gegen die schrittweise Erweiterung des BER eingereicht. In zwei Wochen 2020 beschäftigt sich das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg mit der Klage.

Von MAZonline

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