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Königs Wusterhausen Profiboxer Denny Heidrich bei „Big Brother“
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19:57 11.02.2020
Nick Hannig, Manager Dennis Lindner und Denny Heidrich (v.l.) Quelle: Oliver Schwandt
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Königs Wusterhausen

Der Profiboxer Denny Heidrich aus Königs Wusterhausen nimmt an der aktuellen Staffel von „Big Brother“ teil. Seit Montag ist der 32-Jährige beim Privatfernsehsender Sat 1 zu sehen. Für Heidrich soll die Sendung ein Sprungbrett in das Fernsehgeschäft sein. Trotzdem will der gebürtige Berliner hauptsächlich Profiboxer bleiben.

Seinen ersten Titel im Boxgeschäft erkämpfte sich Denny Heidrich letztes Jahr im Oktober. Vor rund 3.000 Zuschauern gewann er die internationale Deutsche Meisterschaft im Cruisergewicht gegen den Bosnier Ibrahim Odobasic. Seit Beginn seiner Profikarriere im Jahr 2018 hat Heidrich sechs Kämpfe gewonnen und zwei verloren.

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Boxkarriere bringt Denny Heidrich nach Königs Wusterhausen

Es war auch die Boxkarriere, die Denny Heidrich nach Königs Wusterhausen brachte. Hier trainierte der Sportler bis Ende August 2019 im Boxclub Bestensee, in dem sein Freund Nick Hannig Vorsitzender ist. Auch Hannig ist Profiboxer und hatte in seinem Boxclub die besten Voraussetzungen für ein gutes Training, so Heidrichs Manager Dennis Lindner.

Denny Heidrich erlangte im Oktober 2019 seinen ersten Titel. Quelle: privat

Bei „Big Brother“ geht es Denny Heidrich vor allem darum, auch außerhalb der Boxwelt bekannter zu werden, erklärt Dennis Lindner der MAZ. „Denny hat sich ein Jahr lang mit der Frage beschäftigt, ob er an dem Fernsehformat teilnehmen soll. Am Ende ging es ihm auch darum, sich selbst zu beweisen, dass er die Extremsituation aushalten kann“, sagt Lindner.

Heidrich will sich authentisch präsentieren

In der Reality TV-Show lassen sich 14 Kandidaten über einen Zeitraum von maximal 100 Tagen zusammen in ein Haus einschließen. Dabei werden sie Tag und Nacht von Kameras beobachtet und müssen Aufgaben bewältigen. Nach und nach werden die Kandidaten dann von den Zuschauern aus dem Haus gewählt. Um Erfolg zu haben, müsse man in einer solchen Fernsehsendung auch polarisieren. Trotzdem sei es das Ziel von Heidrich, sich so zu präsentieren wie er ist, räumt Lindner ein.

Der Manager, der auch mit dem Boxer befreundet ist, beschreibt Heidrich als einen bodenständigen und ehrlichen Menschen. „Er ist ein natürlicher Typ, den man aber erstmal kennenlernen muss. Von außen wirkt Denny wegen seiner Tattoos manchmal etwas gröber, als er eigentlich ist“, sagt Dennis Lindner. Das bestätigt auch Stefan Koßmehl, ein weiterer Freund von Heidrich. „Denny ist ein offener und lockerer Typ. Aber wenn ihm etwas nicht passt, dann sagt er das auch“, so Koßmehl.

Anstrengende Castings für die TV-Show

Mitbewerber hatte Denny Heidrich bei Sat 1 viele. 14.000 Kandidaten haben sich bei dem Sender für die aktuelle Staffel beworben. Einen Vorteil durch seine Bekanntheit als Boxer hatte Heidrich aber laut seines Managers nicht. Auch er musste sich durch die Castings und Vorgespräche mit dem Sender arbeiten. In Köln, wo die Sendung aufgezeichnet wird, gab es sogar Testtage für die Bewerber. Die möglichen Kandidaten wurden zur Probe von der Außenwelt abgeschnitten, um zu prüfen, ob sie in der Isolation zurechtkommen, berichtet Lindner.

Neben seinem Job als Profiboxer unterstützt Denny Heidrich seit Anfang 2017 den Kolibri Deutschland-Verein, der sich für krebskranke Kinder einsetzt. „Jeden Donnerstag ist Denny auf der Krebsstation des Helios Klinikums Berlin-Buch und verteilt Geschenke auf der Station“, sagt Dennis Lindner. Für den Fall, dass Heidrich „Big Brother“ gewinnen sollte, winkt ein Preisgeld von 100.000 Euro. Einen Teil davon möchte Heidrich dann an den Kolibri-Verein spenden.

Bewertungssystem sorgt für Empörung

Empörung hatte es vor Beginn der Sendung am Montag wegen einer neuen Regel gegeben: Die Zuschauer können die Teilnehmer jetzt über eine App mit Sternen von eins bis fünf bewerten. Das würde die Menschen zu Objekten herabstufen, so die Kritiker. Dennis Lindner kann verstehen, dass ein solches Vorgehen zeitgemäß ist, hält es aber für schwierig, dass die Teilnehmer ständig einem Druck ausgesetzt sind.

Von Lukas Rosendahl

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