Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Königs Wusterhausen „Löwenzahn-Jungs“ besuchen Schelchen in Zeesen
Lokales Dahme-Spreewald Königs Wusterhausen „Löwenzahn-Jungs“ besuchen Schelchen in Zeesen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:02 24.01.2019
Sabine Timm (l.) erklärt die verschiedenen Ledersorten, die für die Einlegesohlen verwendet werden.
Sabine Timm (l.) erklärt die verschiedenen Ledersorten, die für die Einlegesohlen verwendet werden. Quelle: Gerlinde Irmscher
Anzeige
Königs Wusterhausen

Wenn sie es auch nicht zugeben wollten, ein bisschen aufgeregt waren sie schon, die sechs Jungs, als sie am Mittwochnachmittag im Konferenzraum der Schelchen GmbH in Zeesen saßen. Aber das legte sich schnell, nachdem sie Prokuristin Sabine Timm begrüßt hatte und man sich gegenseitig vorgestellt hatte. Die Jungs sind von der Jugendhilfeeinrichtung NIX e.V. Löwenzahn in Königs Wusterhausen und wurden begleitet von ihren Betreuern Claudia Wildenhues und René Minge. Bevor es auf den Rundgang durch den Betrieb ging, wurde ausgiebig geplaudert und Sabine Timm nahm sich die Zeit all die Fragen zur Firma, zur Ausbildung und zu den Produkten zu beantworten. Zustande gekommen war der Besuch durch Carla Meißner, die seit über 25 Jahren bei der Schelchen GmbH arbeitet und Kontakt zur Jugendhilfeeinrichtung hat.

Schwerpunkt auf soziale Gruppenarbeit

„Es ist schön, dass die Jungs so eine Wertschätzung durch Frau Timm erfahren haben“, freut sich René Minge. Die ambulante Jugendhilfeeinrichtung Löwenzahn’94 arbeitet seit 1994 in Königs Wusterhausen im Bereich erzieherischer Hilfen mit dem Schwerpunkt Soziale Gruppenarbeit für Jungen. Sie ist offen für Jungen im Alter von zehn bis 16 Jahren, die in verschiedenen individuellen, sozialen und emotionalen Bereichen pädagogische Einwirkung und Motivation brauchen. Nicht nur die Kinder erhalten Unterstützung bei der Bewältigung ihrer Schwierigkeiten. Parallel werden die Eltern bei der praktischen Umsetzung erzieherischer Aufgaben eingebunden und entsprechend angeleitet. Ansprechpartner sind Diplom-Sozialpädagoge René Minge und Diplom-Rehabilitationspädagogin Claudia Wildenhues. Derzeit werden von Montag bis Donnerstag acht Kinder im Alter von zehn bis 15 Jahren betreut. Sie kommen nach der Schule und dann wird erst einmal gemeisam gekocht.

Hausaufgabenbetreuung

Einen großen Stellenwert hat, neben den Freizeitbeschäftigungen, das Erledigen der Hausaufgaben. „Unsere Tage sind klar strukturiert. Wichtig ist, dass die Chemie zwischen Betreuer und Gruppe stimmt, denn es sollen sich alle wohl fühlen“, so René Minge.

Von Gerlinde Irmscher