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Königs Wusterhausen Wasserwerke an der Kapazitätsgrenze – wird jetzt das Trinkwasser knapp?
Lokales Dahme-Spreewald Königs Wusterhausen Wasserwerke an der Kapazitätsgrenze – wird jetzt das Trinkwasser knapp?
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00:26 05.07.2019
Peter Sczepanski (l.) und Wassermeister Christian Zwanzig im Wasserwerk Eichwalde. Quelle: Heidrun Voigt
Königs Wusterhausen

In einigen Gebieten Brandenburgs musste in den vergangenen Wochen aufgrund anhaltender Hitze der Wasserverbrauch eingeschränkt werden. Teilweise wurden sogar Bußgelder angedroht.

Im Gebiet des Märkischen Abwasser- und Wasserzweckverbandes (MAWV) war das nicht notwendig – und auch künftig sei eine ausreichende Versorgung mit Trinkwasser gesichert, betont Verbandsvorsteher Peter Szepanski.

Werke melden neue Höchstmarken

Allerdings wurden in den vergangenen Tagen bei Temperaturen von bis zu 37 Grad neue Höchstmarken in den Wasserwerken des MAWV gesetzt. In der vergangenen Woche habe es neue Tageshöchstförderungen in den Wasserwerken Eichwalde, Königs Wusterhausen und Wildau gegeben. Im Lauf der Woche wurden 200.000 Kubikmeter Trinkwasser produziert. Der normale Durchschnitt liege bei rund 115.000 Kubikmeter pro Woche, so Szepanski.

Damit sei man teilweise an der Kapazitätsgrenze angekommen. Das Wasserwerk Eichwalde etwa habe eine Genehmigung für 20.000 Kubikmeter pro Tag. „In der vergangenen Woche haben wir dort 19.500 Kubikmeter erreicht“, so Sczepanski. Auch die Pumpen laufen bei diesen Mengen auf Höchstleistung. Sczepanski: „Ich habe teilweise Sorge, dass die Maschinen das durchhalten.“

Druckabfälle in den Abendstunden

Dass trotzdem in einigen Teilen des Verbandsgebietes Druckabfälle spürbar gewesen sind, liege daran, dass sich ein Großteil des Wasserverbrauchs auf die Morgen- und Abendstunden konzentriert. „Viele Gartenbesitzer wässern dann ihre Pflanzen“, so Sczepanski. „Wir bitten deshalb darum, den Wassergebrauch über den Tag zu verteilen und die Pflanzen vielleicht nachts zu wässern.“

Der Verbandsvorsteher weist auch darauf hin, dass Wasser nicht unendlich zur Verfügung steht. „Deshalb sollte jeder Kunde prüfen, inwieweit er Trinkwasser zum Bewässern des Rasens nutzen muss, oder ob es Alternativen dazu gibt.“

Von Oliver Fischer

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