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Königs Wusterhausen Mühleninsel wird zur Märchenlandschaft
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17:25 28.07.2019
Lichtspiele zu der Musik aus Peer Gynt von Edvard Grieg faszinierten die Zuschauer auf der Mühleninsel Quelle: Gerlinde Irmscher
Königs Wusterhausen

Es war das 2. Sommerfestival Licht und Klang in Königs Wusterhausen, dass am Samstag buchstäblich über die Bühne ging. Bereits vor der offiziellen Eröffnung um 18 Uhr hatten sich die ersten Besucher vor der Bühne auf dem Brunnenplatz eingefunden. Das hatte nicht nur den Vorteil, sich noch einen passenden Platz an den aufgestellten Biertischgarnituren zu ergattern, sie kamen auch schon mal in den Genuss der Musik von „Piro Zores“, was in der Sprache der Spielleute so viel wie „freies Gesindel“ heißt. Und in der Tat sind die Erfurter Jungs als Straßenmusiker unterwegs und begeistern ihre Zuhörer mit Trommeln und Dudelsäcken. So auch in Königs Wusterhausen und das nicht vor Beginn, immer während der Umbaupausen auf der Bühne sorgten sie für Unterhaltung.

„The Clogs“, Phoenix“ und „Bannkreis“ und die Spielleute „Piro Zoras“ sorgten auf dem Brunnenplatz für Stimmung, bevor Licht & Klang die Besucher auf der Mühleninsel verzauberte

„Meine Damen und Herren, willkommen in KW, dieser Zug endet hier“, tönte die KW-Hymne aus den Lautsprechen, Eric Fish, einer der Initiatoren von Licht und Klang und Bürgermeister Swen Ennullat (FWKW) begrüßten die Gäste, bedankten sich bei all den Helfern, die zum Gelingen beigetragen hatten und schon eroberte die Band „The Clogs“ die Bühne. Bevor die Musiker aus Berlin richtig loslegten, wünschen sie sich, dass die KWer näher an die Bühne kommen mögen, schließlich wolle man sie ja spüren.

Coverband „Phoenix“ mit internationalen und deutschen Hits

Abgelöst wurden sie von „Phoenix“. Die Coverband hatte nicht nur internationalen Rock und Pop im Repertoire , sie erfreute die Zuhörer auch mit deutschen Hits. Als dann zum Abschluss „Bannkreis“ auf der Bühne stand, gab es reichlich Beifall, schließlich erlebte man erstmals in der Stadt den Lokalmatadoren Eric Fish in dieser Formation. Dann war es soweit, die Besucher „stürmten“ die Mühleninsel und wurden dort mit dem Gitarrenspiel von Enrique Toselli empfangen. Er überbrückte die Zeit, bis sie in eine märchenhafte Welt eintauchen konnten. Zu der Musik aus „Peer Gynt“ von Edawrd Grieg erlebten sie faszinierende Lichtspiele.

Technischer Leiter unter Dauerstrom

Für Gerit Hecht bedeutete Licht und Klang zwei drei Tage im Dauerstrom zu sein, wie er kurz vor Beginn der Lichtshow verriet. Als Technischer Leiter war er quasi die Schnittstelle zwischen Ton und Licht. „Wir konnten aus den Erfahrungen des letzten Jahres schöpfen, so kommt der Ton aus einer Quelle weit über den Köpfen und bietet ein besseres Klangerlebnis“. Das es aufging, dankten die Zuhörer mit Beifall.

Stimmen der Zuschauer durchweg positiv

Larissa Strunk aus Neu Zittau hatte die Ankündigung flüchtig in der Zeitung gelesen und dachte sich, dass muss man mal gucken. „Es ist schon toll, was da geboten wurde und das alles ohne Eintritt“, schwärmte sie.

„Es war ein schöner Abend und es ist super, dass es so angenommen wird“, sagt Anka Petzka aus Senzig und fand das „The Clogs“ als Aufmacherband sicher für jeden Geschmack etwas dabei hatten.

Das es eine gelungene Veranstaltung war, darüber waren sich die Besucher einig. Allerdings hätten sie sich gewünscht, nicht ewig nach einem Getränk anzustehen.

Von Gerlinde Irmscher

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