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Königs Wusterhausen Senziger Bruno F. Apitz ist Deutschlands zweitcoolster Fernsehkommissar
Lokales Dahme-Spreewald Königs Wusterhausen Senziger Bruno F. Apitz ist Deutschlands zweitcoolster Fernsehkommissar
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14:42 01.12.2019
Rolle des Lebens: Bruno F. Apitz als Polizeihauptkommissar Hans Moor und Rhea Harder-Vennewald als Polizeiobermeisterin Franziska Jung suchen in „Notruf Hafenkante“ nach Jonathan, der von seiner Mutter als vermisst gemeldet wurde. Quelle: Boris Laewen/ZDF
Senzig

Kräftige Statur, Lederjacke, ein etwas brummiger Typ mit gutem Herz und Hang zum Meer: das ist Kommissar Hans Moor aus der ZDF-Serie „Notruf Hafenkante“. Und ein bisschen ist es auch Bruno F. Apitz, Schauspieler aus Senzig, der Moor seit 2010 in weit mehr als 100 Folgen der Serie verkörpert hat.

„Ich bin zwar Schauspieler und kann alles spielen, aber die Rolle des Hans Moor ist mir schon von den Autoren auf den Leib geschrieben worden“, sagt Apitz. Deshalb war die Auszeichnung, die er am 25. November im Hotel Atlantic Kempinski in Hamburg bekommen hat, für ihn auch eine ganz besondere.

Zweitcoolster TV-Kommissar Deutschlands

Bei der Veranstaltung „Movie meets Media“ erhielt Apitz einen Preis als zweitcoolster Fernsehkommissar Deutschlands. Abgestimmt hatten Leser der Fernsehzeitung RTV, 40 Fernsehkommissare waren nominiert, mehr Stimmen als Bruno F. Apitz erhielt nur Alexander Held, der aktuell sowohl in der Krimi-Reihe „Stralsund“ als auch in „München Mord“ zu sehen ist.

Dass Held noch vor ihm gelandet ist, sei kein Problem, sagt Bruno F. Apitz. „Ich schätze ihn sehr und gönne ihm diesen Preis von Herzen. Vor allem hat es mich aber sehr gefreut, dass so viele Zuschauer mit meiner Figur mitgehen und sich die Mühe gemacht haben, für mich abzustimmen. Das ist eine Ehre.“

Apitz hat in Leipzig Schauspiel studiert

Apitz, Jahrgang 1957, hat zu DDR-Zeiten in Leipzig Schauspiel studiert. Er spielte anschließend an verschiedenen ostdeutschen Theatern, Anfang der 2000er Jahre verlegte er sich zunehmend auf Film- und Fernsehproduktionen. Er spielte im „Tatort“, in Serien wie „Wilsberg“, „Soko“ und „Der Landarzt“, zuletzt auch eine Nebenrolle im Oscar-nominierten Henckel-von-Donnersmarck-Film „Werk ohne Autor“.

Weiterlesen: Alles rund um den TV-Krimi „Tatort“

Der Hans Moor aber sei quasi die Hauptrolle seines Lebens, sagt Apitz. Pro Jahr werden 20 Folgen der Serie in Hamburg abgedreht. In den meisten gibt Bruno F. Apitz als Kommissar Moor die Stütze des ansonsten deutlich jüngeren Ermittlerteams, das sich – wie es sich für den Vorabend gehört – eher mit Diebstählen, Einbrüchen und Drogendelikten befasst als mit Mord und Totschlag.

Seit elf Jahren in Senzig

In Senzig lebt Bruno F. Apitz seit elf Jahren. Er habe sich damals in den Ort verliebt, sagt er. Die Lage sei für ihn als Schauspieler ideal, dicht am Flughafen gelegen. „Aber gleichzeitig ist es auch dörflich, was ich sehr schätze“, sagt Apitz. Nach dem Trubel, den die Arbeit an Filmsets stets mit sich bringt, könne er sich dorthin zurückziehen und die Ruhe genießen. Außerdem findet er dort die Zeit, sich seiner zweiten Leidenschaft zu widmen: der Malerei.

700 Gäste aus der Film- und Fernsehwelt

Am 25. November aber im Hamburger Atlantic-Hotel war nicht der Ort für Rückzug. Rund 700 Gäste aus der Film- und Fernsehwelt waren zur Party erschienen, Baulöwe Richard „Mörtel“ Lugner kam im goldenen Anzug, Boris-Becker-Sohn Noah stand am DJ-Pult, Fotografen lichteten am roten Teppich alles ab, was nach Prominenz aussah: Es war ein rauschendes Fest.

Die Preisverleihung wurde dann zur Überraschung für alle Preisträger, sagt Apitz. „Ich habe vorher nichts davon gewusst.“ Entsprechend groß sei die Freude gewesen – und entsprechend lang auch die anschließende Feier. „Zumindest im Rahmen dessen, was mein Alter noch zulässt“, so Apitz lachend.

Wer die Serie noch nie gesehen hat: Sie ist in der ZDF-Mediathek abrufbar.

Von Oliver Fischer

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