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Königs Wusterhausen Party in den Höfen
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19:51 03.06.2018
Im Altstadtkeller sorgte die Rock- und Countryband „Big Wheelz“ aus Berlin für Stimmung. Quelle: Gerlinde Irmscher
Königs Wusterhausen

Es war nicht zu übersehen, in Königs Wusterhausen war am Samstag Höfenacht. Inzwischen zum neunten Mal hatte sich die Innenstadt in eine Partymeile verwandelt. Unzählige Besucher flanierten von Hof zu Hof, 21 an der Zahl, erlebten einen Abend mit Livemusik für jeden Geschmack und kulinarischen Köstlichkeiten.

Salutschießen eröffnet die Höfenacht

Die Langen Kerls eröffneten die Höfenacht mit Salutschüssen Quelle: Gerlinde Irmscher

Zu Beginn um 18 Uhr stimmte das Eichwalder Blasorchester unter Leitung von David Bergermann auf dem Brunnenplatz die Gäste mit beschwingten Rhythmen auf den Abend ein. Bürgermeister Swen Ennullat (Freie Wähler KW) sagte, die Höfenacht sei für Königs Wusterhausen ein besonderer Anlass. Das Projekt wird von Händlern, Gewerbetreibenden und der Stadt gemeinsam auf die Beine gestellt. Die offizielle Eröffnung oblag dann Friedrich Wilhelm I. der mit Gefolge in sein Wusterhausen gekommen war. „Trinkt und esst so viel Ihr könnt, aber denkt daran dass Euer Verstand erhalten bleibt“, forderte der König (Mike Sprenger) sein Volk auf, um dann dem Bürgermeister die Order zu erteilen, dass dieser den Befehl zum Salutschießen seiner Langen Kerls erteile. Im Anschluss machte sich Friedrich Wilhelm I. samt seinem Gefolge auf den Weg, um einige Höfe zu besuchen, wo er dann auch immer mit großem Hallo empfangen wurde. Im Kalz-Hof gab es ein Bläserständchen für seine Majestät.

Mehrere neue Höfe dabei

König Friedrich Wilhelm I. sag sich in seiner Stadt um. Quelle: Gerlinde Irmscher

Neben den bekannten Höfen reihten sich in diesem Jahr zur Freude der Königs Wusterhausener einige Neue in das Fest ein. So hatte der Fahrradservice Ranzinger die Band What´s up eingeladen, auf dem Hof zu spielen. Die Partyband, die sich dem Rock´n Roll und Blues, untermalt mit Country Songs verschrieben hat, sorgte für Stimmung. „Die Höfenacht ist eine schöne Geschichte für die Stadt und wenn man selber gerne unterwegs ist, muss man auch mal mitmachen“, sagt Steffen Nedo vom Fahrradservice. Ein paar Schritte weiter konnte man einen Stopp vor „Schmitz Katze“ einlegen. Bei Backkartoffel, Kräuterquark oder Räucherlachs lauschten die Gäste der Band Zombie Apokalypse Love Explosion, wobei die dreieckige Kontrabass-Balaleika noch ein zusätzliche Hingucker war. Auch Bistro & Spätshop war das erste Mal dabei. „Wir haben Spaß hier“, sagte Claudia Ehrenhard aus Pätz und lauschte zusammen mit ihren Bekannten dem Duo „Allzeit“, das Lieder aus den letzen 50 Jahren zum Besten gab. „Für mich ist es das schönste Fest, das KW auf die Beine stellt. Es gibt überall Musik und man trifft viele gute Bekannte“, sagt Walburga Hasselberg. Susann Suhl war extra aus Berlin gekommen und angetan von der fantastischen, nahezu familiären Atmosphäre.

Von Gerlinde Irmscher

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