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Königs Wusterhausen Pizza aus Polen
Lokales Dahme-Spreewald Königs Wusterhausen Pizza aus Polen
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02:17 17.05.2018
Direktorin Bettina Westphal und It-Spezialist Artur Krawutschke beim Rundgang der Ausstellung „Pizza aus Polen“. Quelle: Andrea Müller
Königs Wusterhausen

Artur Krawutschke arbeitet als IT-Spezialist an der Fachhochschule für Finanzen in Königs Wusterhausen. Der gebürtige Pole wohnt schon mehr als zwei Jahrzehnte in Deutschland, aber zum Tanken fährt er noch immer nach Hause. Deshalb muss er über den Titel der neuen Ausstellung in der Fachhochschule für FinanzenPizza aus Polen“ schmunzeln, die am heutigen Dienstag um 14 Uhr im Foyer des Lothar-Kreyssig-Hauses eröffnet wird. Schon Montag machte Krawutschke mit der Direktorin Bettina Westphal einen Rundgang. Die Fotos der Ausstellung stammen von Andreas Kämper, langjähriger MAZ-Fotograf. Gemeinsam mit Martina Schellhorn von der Landeszentrale für politische Bildung in Brandenburg ging er auf Reise an die deutsch-polnische Grenze. Sie trafen Menschen in Mescherin und Staffelde in der Uckermark, deutsche Dörfer mit polnischen Nachbarn. Im Kindergarten schon wachsen deutsche und polnische Kinder gemeinsam auf. Marta Szusters Mann – sie ist eine der Unterstützer der Ausstellung – ist ein „Grenzgänger“. Die Familie wohnt in Staffelde, er fährt jeden Tag zur Arbeit ins polnische Kraftwerk. Die Tegats bestellen ihre Pizza in Polen – ganz selbstverständlich.

Doris und Fred Tegat bestellen ganz selbstverständlich Pizza in Polen. Sie kommt postwendend aus Gryfino. Die Fotos zur Ausstellung machte Andreas Kämper, ehemaliger MAZ-Fotograf.. Quelle: Andrea Müller

Für Königs Wusterhausen scheint die Grenze nach Polen weit zu sein. Doch auch im Landkreis Dahme-Spreewald leben mehr als 1000 Polen. „Wie stellen sich polnische Lebensentwürfe in Deutschland dar – eine interessante Frage“, meint Direktorin Westphal. Die Ausstellung könne darauf Antworten geben. Die gezeigten Beispiele aus Mescherin und Staffelde stehen für sich und sind doch universell: Was in der Uckermark möglich ist, warum sollte es nicht auch woanders funktionieren? Wochentags ist die Fotoschau geöffnet von 8 bis 17 Uhr.

Von Andrea Müller

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