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Königs Wusterhausen Richtkrone weht über dem Neubau der Kita „Spielspaß“
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01:17 14.04.2019
Kitaleiterin Petra Brückner beim symbolischen letzten Nageleinschlag zum Richtfest der neuen Kita „Spielspaß“ in der Rosa-Luxemburg-Straße in Königs Wusterhausen. Sie und ihre Kollegen sind bereits sehr neugierig. Quelle: Gerlinde Irmscher
Königs Wusterhausen

Im Januar 2019 war es endlich so weit: der Grundstein für den Übergangsbau der Kita „Spielspaß“ wurde gelegt. Ende März wurde der Rohbau abgeschlossen und am Donnerstag wehte bereits die Richtkrone über dem Bauwerk.

Kitaplätze dringend benötigt

„Es ist das größte Bauprojekt, das wir derzeit in der Stadt haben und wir hoffen, dass es weiterhin so schnell vorangeht“, sagt Bürgermeister Swen Ennullat (FWKW), schließlich brauche man unbedingt die Kitaplätze.Den Richtspruch verlas Detlef Gutknecht von Scheider Systembau. Das Haus sei gut auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnitten und wünschte, dass hier immer ein Kinderlachen zu hören sein soll.

270 Kinder können künftig betreut werden

Bis zu 270 Kinder kann der Übergangsbau auf zwei Etagen beherbergen. Eingeplant sind vier Gruppen für die unter Dreijährigen und neun Gruppen für die über Dreijährigen. Neben den Angebotsräumen und Kinderrestaurants wird es auch einen Saunabereich geben. Die Baukosten sind mit 7,95 Millionen Euro veranschlagt, wobei der Stadt rund 2,49 Millionen Euro an Fördermitteln zugesichert sind.

Neugierde bei der Kita-Leiterin

„Ich bin begeistert, dass es nun vorwärts geht, nachdem wir so lange warten mussten“, sagt Kitaleiterin Petra Brückner und auch, dass sie und ihre Kollegen furchtbar neugierig seien, auf das was hier entsteht. Wenn im Herbst, nach Fertigstellung des Hauses die Kinder dann ihr Übergangsdomizil in Besitz genommen haben, wird das alte Gebäude in der Rosa-Luxemburg-Straße 17 abgerissen und an der Stelle entsteht ein Neubau, die endgültige Heimstadt der AWO IntegrationskitaSpielspaß“.

Ausweichquartier später denkbar

Der Übergangsbau kann später als zusätzliche Kita genutzt werden oder als Ausweichquartier für andere Kitas während der Sanierung dienen. Eine langfristige Nutzung als Schule oder Seniorenwohnheim wäre aus Sicht des Stadt ebenfalls denkbar. Damit die Kinder so schnell wie möglich aus dem maroden Altbau herauskommen, beschloss die Stadt zunächst eine Übergangslösung in Form eines Modulbaus. Da die Stadt bei der Ausschreibung die Bauweise nicht vorgegeben hatte, sondern die Angebote hinsichtlich des Fertigstellungstermines wertete, bekam die Firma Schneider Systembau GmbH als Totalunternehmer den Zuschlag.

Vertrag im Mai 2018 unterzeichnet

Im Mai 2018 unterzeichneten Bürgermeister Swen Ennullat und der Geschäftsführer der Schneider Systembau GmbH, Ingo Vogler den Vertrag zum Neubau einer Kindertagesstätte in der Rosa-Luxemburg-Straße 7c. Es entsteht ein Gebäude, dessen Außenwände aus monolitischem Mauerwerk bestehen, welches Stahlbetonmassivdecken und ein Gründach hat.

Altlasten führten zu Verzögerungen beim Baubeginn

Allerdings verzögerte sich der Baubeginn, da sich im Baugrund Altlasten befanden und der Boden saniert werden musste. Es wurden mit Asbest versetzte Steinkohleabfälle im Boden gefunden, die als Sondermüll entsorgt werden mussten.

Von Gerlinde Irmscher

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