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Königs Wusterhausen TV-Promi in der SVV Königs Wusterhausen
Lokales Dahme-Spreewald Königs Wusterhausen TV-Promi in der SVV Königs Wusterhausen
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00:33 15.04.2018
TV-Moderator Peter Escher besuchte am Montag die SVV in Königs Wusterhausen. Er hat Freunde in der Stadt. Quelle: Frank Pawlowski
Königs Wusterhausen

Zur Stadtverordnetenversammlung kamen am Montag weniger Besucher als sonst, nur die Hälfte der sonst proppevollen Zuschauerreihen war gefüllt. Dafür war erstmals ein prominenter Gast dabei. TV-Moderator Peter Escher saß am Pressetisch. Aber nicht, um zu berichten.

Escher lobt Arbeit des Sendermuseum

Er ist mit dem Ebeg-Chef befreundet, der ebenfalls aus Leipzig kommt. Und er schätzt sehr die Arbeit des Sendermuseums. „Eine tolle Arbeit. Ich finde es spannend, dass hier die Wiege des Rundfunks ist“, sagte Escher, der seine Karriere als Radiomoderator begann. Der 63-Jährige hielt den

Ausstellungsraum im Sendermuseum auf dem Funkerberg. Quelle: Nadine Pensold

Sitzungsmarathon, der kurz nach 17 Uhr begann, bis zum Ende des öffentlichen Teils kurz vor 21.30 Uhr tatsächlich durch. Dass er sich das noch einmal antut, ist eher unwahrscheinlich. „Aber in Königs Wusterhausen werde ich jetzt regelmäßig sein.“

Sicherheitspartner für KW beschlossen

In der SVV ging es um ein Thema, das Escher bestens kennt. Er moderiert im MDR eine Kriminalsendung. Die Sicherheit in Königs Wusterhausen will Bürgermeister Swen Ennullat (FWKW) mit ehrenamtlichen Sicherheitspartnern verbessern. Das wurde auch beschlossen. Zum SPD/WfKW-Antrag für ein Sicherheitskonzept gab es dann aber Diskussionen.

Bürgermeister hält Gremien für ausreichend

Ennullat hält die vorhandenen Gremien wie Präventionsrat und diverse Arbeitsgruppen für ausreichend. SPD-Mann Tobias Schröter nannte das hingegen Stückwerk. „Es fehlt der rote Faden.“ Mit den Linken-Stimmen

Das SVV-Podium mit Bürgermeister Swen Ennullat (FWKW), dem Vorsitzenden Georg Hanke (SPD) sowie seinen Stellvertretern Laura Lazarus (CDU) und Stefan Ludwig (Linke, v.l.). Quelle: Frank Pawlowski

und einigen CDUlern war die Mehrheit am Ende knapp. Kritiker halten das Konzept für überflüssig, unter anderem aus den Reihen von FDP, AfD und UFL/FWKW und Teilen der CDU.

Debatte zum Wohnungsbau in der Stadt

Kontrovers und lange wurde über den Linken-Antrag zum Bau von bezahlbaren Wohnungen durch die städtische Wobauge diskutiert. Diese Mieten sollen zwischen 5,90 und 10 Euro kalt kosten. Aber Chefs von Wobauge und Wohnungsgenossenschaft winkten ab und warnten. Es sei unmöglich, das wirtschaftlich zu bauen. Jetzt soll in den Ausschüssen weiter diskutiert werden.

Mehr aus der SVV am Mittwoch in der MAZ und auf Maz-Online.

Von Frank Pawlowski

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