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Königs Wusterhausen Unser Welt im Wandel zwischen Licht und Schatten
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05:07 25.01.2019
Eindrucksvoll wurde gezeigt, wie es mir der Entindividualisierung im Nationalsozialismus war –der Mensch verschwand Stück für Stück. Quelle: Gerlinde Irmscher
Königs Wusterhausen

Den Tag des Gedenkens an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gestalteten in diesem Jahr die Schüler der Europa Oberschule „Johann Gottfried Herder“ in Königs Wusterhausen. In ihrem Programm unter dem Motto „Unsere Welt im Wandel zwischen Licht und Schatten“ ließen sie nicht nur Zeitzeugen wie unter anderem Ceija Stoika mit ihrem Gedicht „Auschwitz ist mein Mantel“ zu Wort kommen. Auch Lucia Schmidt-Fels, die Passagen aus ihrem Buch „Deportiert nach Ravensbrück“ vortrug. Sie schilderten, wie Geschichte bei einer Fahrt nach Ravensbrück erlebbar wurde.

Stolpersteine sauber halten

Im Tagesschau Spezial erfuhren die Besucher, wie sich der Antisemitismus heutzutage in der Region darstellt und was man dagegen tut. So zum Beispiel das Sauberhalten, der in der Stadt verlegten Stolpersteine. Das ganze im Schwarzlichteather anzusiedeln machte das Programm zusätzlich ausdrucksstark und die Besucher verharrten am Ende erst einmal in Stille, bevor sie applaudierten.

Dank an Initiatorin

„Die Schüler haben uns sehr bewegend und eindrucksvoll klar gemacht, warum wir heute hier der Opfer gedenken. Ihnen gebührt großer Dank“, sagte Georg Hanke (SPD) am Ende der Veranstaltung. Aber auch dass es wichtig sei, dass wir alle dafür sorgen, dass in Deutschland so etwas nicht mehr vorkommt. Sein Dank galt auch Gislinde Rassek, der damaligen Stadtverordneten-Vorsteherin, auf deren Initiative vor 23 Jahren umgesetzt wurde, den Gedenktag zusammen mit einer Schule zu begehen. „Zwar ist die Veranstaltung zum Gedenktag jedes Mal etwas Besonderes, war sie doch diesmal ganz anders als sonst“, so Kreistagsvorsitzender Martin Wille (SPD). Der Rückblick auf das was damals passierte, verknüpft mit aktuellen Ereignissen, dazu die Choreografie bestimmte Ereignisse bildlich darzustellen sei sehr ansprechend gewesen. Auch Thomas Thiele vom Stadtjugendring sieht es so: „Ich fand es gut, dass man sich nicht nur in der Vergangenheit bewegte, sondern Bezüge von heute einbezogen hat“ und ist der Meinung, dass dies besser anspricht.

Von Gerlinde Irmscher

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