Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Königs Wusterhausen Wernsdorf: Ampel wieder in Betrieb genommen
Lokales Dahme-Spreewald Königs Wusterhausen

Wernsdorf: Ampel wieder in Betrieb genommen

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:03 04.06.2021
Die Kreuzung Dorfstraße, Niederlehmer Chaussee in Wernsdorf mit der Ampel.
Die Kreuzung Dorfstraße, Niederlehmer Chaussee in Wernsdorf mit der Ampel. Quelle: Frank Pawlowski
Anzeige
Wernsdorf

Das Straßenverkehrsamt des Landkreises Dahme-Spreewald teilt mit, dass die vorhandene Ampelanlage in Wernsdorf am 31. Mai probeweise für sechs Monate wieder in Betrieb genommen wurde. Die Ampel an der Kreuzung der Dorfstraße und Niederlehmer Chaussee ist von Montag bis Freitag von 6 bis 20 Uhr angeschaltet.

Anwohner fordern mehr Sicherheit an der Kreuzung

Der Probebetrieb soll der Verbesserung der Verkehrssicherheit und insbesondere zum Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer dienen, heißt es. Hintergrund für den Probebetrieb seien Forderungen von Anwohnern für eine sichere Querung der Straßen an dieser Kreuzung gewesen. Dazu fasste auch die Stadtverordnetenversammlung Königs Wusterhausen einen Beschluss, die Möglichkeit einer Bedarfsampel an der Kreuzung in Wernsdorf zu prüfen.

Seitens des Straßenverkehrsamtes des Landkreises wurden in diesem Zusammenhang Verkehrszählungen vorgenommen und Geschwindigkeitsüberwachungen im Bereich der Kita „Kleine Pfefferkörner“ durchgeführt. Die Geschwindigkeit überschritten je Messtag im Schnitt 300 Autofahrer. Dabei fällt auf: Die Verkehrsmenge hat im Vergleich zu früheren Zählungen, insbesondere auf der Dorfstraße, deutlich zugenommen.

Ampel durchläuft eine Probezeit

Angesichts dieser Ergebnisse ist die Forderung einer besseren Möglichkeit zur Querung an dieser Kreuzung nachvollziehbar. In Abstimmung zwischen dem Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg, der Polizei und des Straßenverkehrsamtes wurden daher die Möglichkeiten für die Verbesserung der Verkehrssicherheit diskutiert.

Daraus ging hervor, dass die Ampel wieder eingeschaltet werden soll, funktionstüchtig sei sie ohnehin. Keine geeignete Maßnahme sei dagegen der Bau einer zusätzlichen Querungsmöglichkeit Allen Beteiligten sei bewusst, dass der Verkehrsfluss mit Inbetriebnahme der Ampel abnimmt.

Der Probebetrieb wird seitens des Straßenverkehrsamtes des Landkreises begleitet, um anschließend über eine dauerhafte Lösung für diese Kreuzung zu entscheiden.

Von MAZonline