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Dahme-Spreewald Das wollen die Kandidaten im Landtag für die Region erreichen
Lokales Dahme-Spreewald Das wollen die Kandidaten im Landtag für die Region erreichen
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15:16 28.08.2019
Der Brandenburger Landtag. Quelle: dpa
Dahme-Spreewald

Acht Kandidaten bewerben sich um das Direktmandat im Wahlkreis Dahme-Spreewald I (WK 26). Auf MAZ-Anfrage haben sie Fragen zu ihren Plänen als Landtagskandidat beantwortet und sich kurz vorgestellt – dafür gab es jeweils eine vorgegebene Maximallänge für die Antworten. Das wollen sie imm Potsdamer Landtag für die Region bewegen:

Tina Fischer (SPD): Keine Generation darf zu kurz kommen: gebührenfreie Kitaplätze, kostenfreies Schulessen, bezahlbare Mieten, mehr Ärzte und weiterhin eine breite Unterstützung von Vereinen und Ehrenamt. Auch Natur und Umwelt liegen mir am Herzen, vom Tierwohl bis zum Badesee.

Björn Lakenmacher (CDU): Kitaplatz für jedes Kind. Stopp des Unterrichtsausfalls. Familienfreundliche Kommunen. Bau altersgerechter Wohnungen. Investitionen in Straßen, Radwege und Infrastruktur (Tunnellösung in Eichwalde). Ausbau Schienenwege (S-Bahn bis Mittenwalde). Bekämpfung von Einbrüchen und Diebstählen im Speckgürtel.

Claudia Mollenschott (Linke): Ich möchte erreichen, dass die Infrastrukturprojekte nicht zerredet, sondern zügig angegangen werden. Unsere Region rund um den BER muss zügig entwickelt werden, da Zuzug und Zunahme an Verkehr heute schon deutlich spürbar sind. Entlastungen durch Investitionen in ÖPNV und Straßenausbau sind erforderlich.

Dennis Hohloch (AfD): Die großen Probleme liegen in der infrastrukturellen Entwicklung. Als zuzugsstärkste Region des Kreises sind vor allem die Bewältigung der Verkehre in Schönefeld, die stärkere Taktung der S- und Regionalbahnverbindungen und neue Querungsmöglichkeiten für die überlasteten Bahnübergänge zu realisieren.

Sabine Freund (Grüne): Diese von starkem Wachstum und Verkehrsproblemen geprägte Region ist meine Heimat. Hier gilt es, im Spannungsfeld zwischen Stadt und Land lebenswerte Orte mit gesunder Infrastruktur zu erhalten, damit sie nicht dem Siedlungsdruck und dem starken Zuzug von Gewerbe zum Opfer fallen.

Annette Lehmann (BVB/FW): Sinnvolle Ortsentwicklungskonzepte! Viele würden bei guten verkehrstechnischen Anbindungen ihr Auto stehen lassen. Das wäre für unsere Umwelt ein großer Gewinn! Des Weiteren ist es wichtig, die Fahrradwege in der Region auszubauen, sei es zur Schulwegsicherung oder für touristische Zwecke.

Felix Schäfer (FDP): In meinem Wahlkreis stehen vor allem die infrastrukturellen Herausforderungen im Fokus. Die Anschlussstelle Kiekebusch ist hierbei nur der Katalysator, welcher den drohenden Verkehrsinfarkt noch beschleunigt. Das Problem zieht sich jedoch auch durch viele Gemeinden und Städte. Hier muss Hilfe vom Land gewährleistet werden.

Thomas Münzberg (DKP): Abschaffung aller Verbrauchssteuern. (Wieder-)Einführung von Reichensteuer, Erbschafts-, Vermögenssteuer, Steuern auf Spekulationsgewinne. Kein gesetzlicher Sparzwang durch Verankerung einer Schuldenbremse! Rücknahme des Polizeigesetzes, Wiedereinführung der unentgeltlichen medizinischen Betreuung. Rauf mit den Löhnen für Pflegekräfte! Gegen Privatisierung und Schließung von Krankenhäusern! Schuldenschnitt für Kommunen!

Hier geht es zu den weiteren Fragen

Übersicht über die Kandidaten und deren Antworten auf MAZ-Fragen

Von MAZonline