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Dahme-Spreewald Die wichtigsten Anliegen der Kandidaten
Lokales Dahme-Spreewald Die wichtigsten Anliegen der Kandidaten
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15:16 28.08.2019
Am 1. September ist Landtagswahl. Quelle: Victoria Barnack
Dahme-Spreewald

Acht Kandidaten bewerben sich um das Direktmandat im Wahlkreis Dahme-Spreewald I (WK 26). Auf MAZ-Anfrage haben sie Fragen zu ihren Plänen als Landtagskandidat beantwortet und sich kurz vorgestellt – dafür gab es jeweils eine vorgegebene Maximallänge für die Antworten. Das sind die wichtigsten Anliegen der Kandidaten:

Tina Fischer (SPD): Wichtig ist mir eine Gesellschaft, die zusammenhält. Gerade jetzt kommt es darauf an, dass wir uns nicht spalten lassen! Lange Sitzungen, Menschen zuzuhören und vor Ort zu sein ist anstrengender, als im Internet rumzumotzen. Unsere Region soll offen, sozial gerecht und wirtschaftlich stark bleiben. Dafür arbeite ich Tag für Tag.

Björn Lakenmacher (CDU): Als Landtagsabgeordneter engagiere ich mich seit Jahren für unsere Heimat. Neben guter Bildung, einer Unterrichtsgarantie, Erhalt und Ausbau der Straßen und Radwege und einem schnellen Internet sind die Bekämpfung von Straftaten und ein sicheres Land der Schwerpunkt meiner Arbeit. Es braucht einen handlungsfähigen Rechtsstaat. Für mich ist selbstverständlich: Der Staat muss die Sicherheit der Menschen garantieren.

Claudia Mollenschott (Linke): Mein Ziel ist die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und eine Infrastruktur, die dem Zuzug gerecht wird. Dazu gehören: Ausbau von ÖPNV, Ortsumgehungsstraßen, beitragsfreie Kitas, Schulen, Ärztedichte, Nahversorgung, Senioren- und Pflegeeinrichtungen, Sport- und Freizeitmöglichkeiten und schnelles Internet für alle. Unsere Region soll mit ihren Grünoasen für alle Bürger lebens- und liebenswert bleiben.

Dennis Hohloch (AfD): Von Berufs wegen her liegt mir die Bildungspolitik und die Ausbildung unserer Kinder am Herzen. Nach zehn Jahren Rot-Rot liegt Brandenburg nur noch auf dem 15. Platz im Ländervergleich – das ist ein Armutszeugnis. Wir brauchen wieder ein leistungsorientiertes Schulsystem und keine rote Bildungswüste. Lehrer müssen hierzulande entlastet, besser ausgebildet und der Beruf wieder attraktiv gestaltet werden.

Sabine Freund (Grüne): Nachtruhe von 22 bis 6 Uhr. Der BER ist nicht nur ein wichtiger Motor für die Region, unter ihm leiden auch viele der umliegenden Gemeinden. Abgase, Feinstaub, Ultrafeinstaub und Lärm beeinträchtigen die Lebensqualität von Natur und Menschen. Deshalb darf es an diesem Flughafen kein unbegrenztes Wachstum geben. Ich sage nein zur dritten Startbahn, Drehkreuz-Plänen und Nachtflügen.

Annette Lehmann (BVB/FW): Natürlich ist mir die Bildung in Brandenburg sehr wichtig! Es ist dringend nötig, Ruhe und Konstanz in diesen wichtigen Bereich der Gesellschaft zu bringen, um Eltern und Kinder nicht weiter mit immer neuen Verordnungen zu verunsichern. Dazu zählt unter anderem ein vergleichbares Abitur für alle Bundesländer.

Felix Schäfer (FDP): DAS wichtigste Anliegen gibt es nicht. Ich bin jedoch der Meinung, dass wir viele Herausforderungen der aktuellen Zeit, mit Hilfe der Digitalisierung leichter bewältigen können. Schnelles Internet bedeutet nicht nur Lebensqualität, sondern ist auch ein entscheidender Wirtschaftsfaktor. Ebenso haben wir, wie der Bildungsvergleich der Länder zeigt, erhebliche Versäumnisse in der Bildungspolitik aufzuarbeiten.

Thomas Münzberg (DKP): Hauptanliegen ist Frieden, vor allem mit Russland. Keine Zustimmung zu Truppentransporten durch Brandenburg an die russische Grenze. Im Falle des Krieges mit Russland würde Brandenburg als unmittelbarer Kriegsschauplatz unbewohnbar.

Hier geht es zu den weiteren Fragen

Übersicht über die Kandidaten und deren Antworten auf MAZ-Fragen

Von MAZonline

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