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Dahme-Spreewald So wollen die Kandidaten das Verkehrschaos rund um den BER verhindern
Lokales Dahme-Spreewald So wollen die Kandidaten das Verkehrschaos rund um den BER verhindern
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15:17 28.08.2019
Der Flughafen BER. Quelle: Ralf Hirschberger/dpa
Dahme-Spreewald

Acht Kandidaten bewerben sich um das Direktmandat im Wahlkreis Dahme-Spreewald I (WK 26). Auf MAZ-Anfrage haben sie Fragen zu ihren Plänen als Landtagskandidat beantwortet und sich kurz vorgestellt – dafür gab es jeweils eine vorgegebene Maximallänge für die Antworten. Das wollen die Kandidaten bezüglich des drohenden Verkehrschaos rund um den BER unternehmen:

Tina Fischer (SPD): Schon heute reicht das Straßennetz nicht, da müssen wir ran. Dazu bessere Taktung der Bahnen für unsere Pendler, Anbindung von Bestensee und Mittenwalde, Verlängerung der U 7. Und innerorts Busse, die einen fast von der Haustür abholen. Dazu sichere und schnelle Radwege.

Björn Lakenmacher (CDU):Die Verkehrsanbindung muss Schritt halten mit dem Wachstum der Flughafenregion. Auf der Straße betrifft das vor allem die A 100 und A 113 und auch die A 13. Dringend notwendig sind Taktverdichtungen der Züge und eine bessere Verknüpfung mit dem Busverkehr.

Claudia Mollenschott (Linke): Bessere Taktungen für S-Bahn und Regionalbahnen, Verlängerung der U7 bis Schönefeld, Schaffung zusätzlicher Autobahnanschlüsse wie in Kiekebusch, Ausbau von Ortsumgehungsstraßen, Bau der Tunnel wie in Eichwalde und Zeuthen, um die Schranken abzulösen.

Dennis Hohloch (AfD): Die Situation ist eine reinste Fehlplanung. Diese wird auch durch Maßnahmen wie der Fertigstellung der Anschlussstelle Hubertus und dem Ersatzbrückenbau A117, der Optimierung der Knotenpunkte oder einer besseren ÖPNV-Anbindung schwer zufriedenstellend – das gehört zur politischen Ehrlichkeit.

Sabine Freund (Grüne): Am wichtigsten sind der Ausbau und die Anbindung des ÖPNV. Konkret heißt das: Verdichtung der Taktzahlen bei der Bahn, zweigleisiger Ausbau des Bahnhofs Königs Wusterhausen, kreisüberschreitende Buslinien, Anschluss der U 7, Begrenzung der Flüge…

Annette Lehmann (BVB/FW): Die Planer vor Ort sollten mit der Gemeindevertretung und der Verwaltung an einem machbaren Konzept arbeiten. Die reibungslose Anbindung an das Bahnstreckennetz und die intelligente Verkehrsführung für den Fahrzeugverkehr sind unbedingt von Nöten.

Felix Schäfer (FDP): Ich möchte eine Infrastruktur, die in erster Linie dem Bürger dienlich ist und nicht ganze Landkreise frustriert. Schnelle Entscheidungen sind gefragt. Verlängerung der U-Bahn, höhere Taktung der S-Bahnen,Verkehrsleitsysteme können nur Teil der Lösung sein.

Thomas Münzberg (DKP): Die Verkehrssituation um den BER wird durch den Bund und die Landesregierungen wissentlich herbeigeführt. Es gilt, die Interessen der Anwohner zur Vermeidung von Fluglärm, von Autostaus ernst zu nehmen. Interessen der Bevölkerung müssen im Vordergrund stehen.

Hier geht es zu den weiteren Fragen

Übersicht über die Kandidaten und deren Antworten auf MAZ-Fragen

Von MAZonline

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