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Dahme-Spreewald Das wollen die Kandidaten im Landtag für die Region erreichen
Lokales Dahme-Spreewald Das wollen die Kandidaten im Landtag für die Region erreichen
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20:36 28.08.2019
Der Landtag in Potsdam. Quelle: dpa
Dahme-Spreewald

Acht Kandidaten bewerben sich um das Direktmandat im Wahlkreis Dahme-Spreewald II/Oder-Spree I (WK 27). Auf MAZ-Anfrage haben sie Fragen zu ihren Plänen als Landtagskandidat beantwortet und sich kurz vorgestellt – dafür gab es jeweils eine vorgegebene Maximallänge für die Antworten. Hier sagen die Kandidaten, was sie im Potsdamer Landtag für die Region bewegen wollen:

Ludwig Scheetz (SPD): Ich möchte dafür Sorge tragen, dass wir Verkehrs- und Mobilitätspolitik in der Region neu ausrichten, echte Alternativen zum Individualverkehr etablieren und ausbauen. Wir brauchen ein Wohnungsbauprogramm, was seinen Namen verdient. Ich werde mich dafür einsetzen, den ländlichen Raum zu fördern, bspw. durch ein Förderprogramm „Dorfleben“.

Christian Schroeder (CDU): Ich möchte mehr mit den Menschen reden! Politische Entscheidungen werden in Potsdam getroffen, müssen aber in unserer Region erklärt und kommuniziert werden. Nur wenn wir uns dafür Zeit nehmen, werden wir auch für mehr Akzeptanz unserer Politik sorgen.

Astrid Böger (Linke): Ich will zeigen, dass Frauen etwas bewegen können. Dazu gehören Wirtschaftsstabilität durch die Förderung regionaler Klein- und mittelständischer Unternehmen, die Gründungskultur zu verbessern, Lohngerechtigkeit und Qualifizierung, die regionale Auftragsvergabe zu stärken und Bürokratieabbau.

Andreas Kalbitz (AfD): Für die Region sind die drängendsten Probleme sicher die Bauruine BER und die Steuerung des Zuzuges aus Berlin. Die RE2-Strecke muss zweigleisig werden, um die Qualität für viele Pendler zu erhöhen. Aber auch ländliche Regionen dürfen nicht abgehängt werden.

Anja Grabs (Grüne): Massentierhaltung gehört abgeschafft. Nicht nur wegen des unsäglichen Tierleids, sondern auch wegen der betroffenen Dörfer, die dabei touristisch und immobilienmarkttechnisch zugrunde gehen.

Heiko Eisen (BVB/FW): Für die Bildung unserer Kinder sind alle nur erdenklichen Maßnahmen sowohl für die Gewinnung von ausreichend Lehrern als auch für den Zustand und die Ausstattung der Schulen zu unternehmen. Schaffung von Anreizen und entsprechender Rahmenbedingungen für die Nachwuchsgewinnung und den Erhalt traditioneller Handwerksbetriebe.

Jasmin Stüwe (FDP): Neben der Verbesserung des Internets müssen die Takte nach Berlin verdichtet werden. Dadurch wird das Berliner Umland attraktiver für Unternehmen. Sowohl Schulen als auch Kitas als wichtige frühkindliche Bildungseinrichtungen sollen besser ausgestattet und die Betreuungsschlüssel reduziert werden.

Katharina Ennullat (parteilos): Die Rahmenbedingungen, die das Land schafft, müssen deutlich besser werden. Stichworte: Zuschüsse für Investitionen, Breitbandausbau, differenzierte Wirtschaftsförderung, Verbesserung ÖPNV, aber auch wohnortnahe Bildungsangebote, kostenfreie Kita und flächendeckende medizinische Versorgung.

Hier geht es zu den weiteren Fragen

Übersicht über die Kandidaten und deren Antworten auf MAZ-Fragen

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