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Dahme-Spreewald Das sind die wichtigsten Anliegen der Kandidaten
Lokales Dahme-Spreewald Das sind die wichtigsten Anliegen der Kandidaten
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20:36 28.08.2019
Am 1. September ist Landtagswahl. Quelle: Victoria Barnack
Dahme-Spreewald

Acht Kandidaten bewerben sich um das Direktmandat im Wahlkreis Dahme-Spreewald II/Oder-Spree I (WK 27). Auf MAZ-Anfrage haben sie Fragen zu ihren Plänen als Landtagskandidat beantwortet und sich kurz vorgestellt – dafür gab es jeweils eine vorgegebene Maximallänge für die Antworten. Hier sagen die Kandidaten, was ihre wichtigsten Anliegen sind:

Ludwig Scheetz (SPD): Ich trete für ein neues Kapitel in der Landespolitik und für die Region an. Mein wichtigstes Anliegen ist es, den Menschen zuzuhören und klare und greifbare Antworten auf die Fragen zu geben, die sie beschäftigen. Das Vertrauen in staatliches Handeln und Demokratie muss zurückgewonnen werden. Der Staat muss mit ausreichendem Personal in Schulen, Kitas, Polizei, Justiz und Verwaltung die Handlungsfähigkeit sicherstellen.

Christian Schroeder (CDU): Meine wichtigsten Anliegen sind gesellschaftlicher Zusammenhalt, Mobilität und Digitalisierung. Dafür müssen wir das Ehrenamt stärken. Den ÖPNV verbessern und mit Breitbandausbau die Grundlage für Digitalisierung schaffen. Die Zahnräder beeinflussen so viel in unserem täglichen Leben. Ein besser ÖPNV z.B. sorgt auch für eine bessere Erreichbarkeit von Schulen und stärkt somit die Bildung.

Astrid Böger (Linke): Mir geht es um mehr digitale Fitness für alle und Innovationen zum Wohl aller. Damit verbunden sind Themen wie Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit für ein friedliches soziales Miteinander. Ich möchte mich dafür stark machen, dass die besten Lösungen, ökologisch, ökonomisch und sozio-kulturell, im Land Brandenburg zu finden sein werden.

Andreas Kalbitz (AfD): Ausbau der maroden Infrastruktur, Bus, Bahn und Internet – nicht nur im ländlichen Raum, auch der „Speckgürtel“ muss den Zuzug aus Berlin verkraften können, der ländliche Raum aber vor Wegzug und Verfall geschützt werden. Die Bildung muss stark verbessert werden. Eine starke Polizei und Abschiebung derer, die illegal hier sind oder sich nicht an unsere Regeln halten.

Anja Grabs (Grüne): Waldbrände und Dürre gehen einher mit einem Artensterben, auf das wir Antworten und Lösungen benötigen. Die Brandenburger Alleenkonzeption erreicht seit vielen Jahren ihre Ziel nicht, jährlich 30 Kilometer Alleen zu pflanzen, daher gehört sie umgehend evaluiert.

Heiko Eisen (BVB/FW): Verbesserung der medizinischen Versorgung, insbesondere für den ländlichen Raum. Schaffung von Gesundheitszentren. Medizinische Versorgung und Altenpflege ist Daseinsfürsorge des Staates. Verbesserung des ÖPNV. Der ist auf den Bedarf der Bürger auszurichten. Kostenlose Schülerbeförderung.

Jasmin Stüwe (FDP): Beste Bildungschancen sind wichtig für die Zukunft Brandenburgs. Wir müssen die Qualität der Quereinsteiger verbessern und die Anerkennung von ausländischen Abschlüssen beschleunigen. Zudem müssen die Schulen besser ausgestattet werden. Ein wichtiger Punkt dabei ist der Breitbandausbau, welcher neben Schulen auch den Unternehmen und nicht zuletzt der Lebensqualität zugute kommt.

Katharina Ennullat (parteilos): Ohne ehrenamtliche Arbeit würde unser Gemeinwesen nicht funktionieren. Für mich gehört dieses Engagement – egal ob bei Feuerwehr, Kultur, Sport oder anderen sozialen Bereichen – besser gewürdigt. Ich spreche von Anerkennung, Räumen und Geld. Dafür sehe ich den Gesetzgeber in Verantwortung. Wenn wir das entschlossen angehen, bringen wir auch Glaubwürdigkeit und Vertrauen in die Politik zurück.

Hier geht es zu den weiteren Fragen

Übersicht über die Kandidaten und deren Antworten auf MAZ-Fragen

Von MAZonline

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