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Dahme-Spreewald So wollen die Kandidaten das Verkehrschaos rund um den BER verhindern
Lokales Dahme-Spreewald So wollen die Kandidaten das Verkehrschaos rund um den BER verhindern
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20:37 28.08.2019
Der Flughafen BER. Quelle: Ralf Hirschberger/dpa
Dahme-Spreewald

Acht Kandidaten bewerben sich um das Direktmandat im Wahlkreis Dahme-Spreewald II/Oder-Spree I (WK 27). Auf MAZ-Anfrage haben sie Fragen zu ihren Plänen als Landtagskandidat beantwortet und sich kurz vorgestellt – dafür gab es jeweils eine vorgegebene Maximallänge für die Antworten. Hier sagen die Kandidaten, wie sie das drohende Verkehrschaos runde um den BER verhindern wollen:

Ludwig Scheetz (SPD): Eine IHK-Studie hat aufgezeigt, welche Herausforderungen bevorstehen. Das Land muss entsprechend handeln! Die Studie macht Vorschläge: zusätzliche Autobahnabfahrten, Verlängerung U7 und der Umbau des Bahnhofs KW – das findet meine vollste Unterstützung.

Christian Schroeder (CDU): Aktuell sehe ich keine einfache Antwort, um diese Situation schnell zu verbessern. Aus unserer Region kommend wäre es sinnvoll, den RB 22 zu verlängern, um nicht KW als einzigen Umsteigepunkt zu belasten.

Astrid Böger (Linke): Es gibt einen IHK-Forderungskatalog mit 16 konkreten Empfehlungen für Maßnahmen zum Ausbau und zur Weiterentwicklung des Bus- und Bahnverkehrs, zur Optimierung des Verkehrsflusses und von Knotenpunkten. Mit der Umsetzung muss zeitnah begonnen werden.

Andreas Kalbitz (AfD): Die AfD steht zum Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr und ist gegen eine dritte Startbahn. Schutz der Anwohner muss Vorrang haben. Schallschutz muss heißen, dass die Betroffenen auch praktisch geschützt sind. Die Verkehrsanbindung muss überprüft werden.

Anja Grabs (Grüne): Der ÖPNV muss deutlich, nicht nur am BER, sondern im gesamten Land, verbessert werden.

Heiko Eisen (BVB/FW): Ich gehe davon aus, dass mit der Planung und dem Bau des BER auch die entsprechend notwendigen verkehrstechnischen Maßnahmen im Umfeld des BER umgesetzt wurden bzw. werden. Sollten sich beim Betrieb des BER Defizite zeigen, sind diese umgehend abzustellen.

Jasmin Stüwe (FDP): Die S-Bahnen müssen im Zehn- beziehungsweise zu Stoßzeiten im Fünf-Minutentakt fahren. Zusätzlich muss es mehr Regionalbahnen geben. Es ist zu prüfen, ob die A113 weiter ausgebaut werden kann.

Katharina Ennullat (parteilos): Den Kollaps verhindern! Das Land muss auf den wachsenden Bedarf reagieren. Wir brauchen ein leistungsfähiges Angebot auf allen Ebenen: Nachhaltig, zukunftssicher und umweltschonend. Bus und Bahn nicht vergessen. Unterstützung für die Gemeinden.

Hier geht es zu den weiteren Fragen

Übersicht über die Kandidaten und deren Antworten auf MAZ-Fragen

Von MAZonline

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