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Dahme-Spreewald Michael Proch will Bürgermeister werden
Lokales Dahme-Spreewald Michael Proch will Bürgermeister werden
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06:06 30.07.2019
Michael Proch ist Bürgermeisterkandidat in Heidesee. Quelle: Gerlinde Irmscher
Heidesee

Wenn am 1. September neben dem Landtag auch der Bürgermeister in Heidesee gewählt wird, ist Michael Proch einer von vier Kandidaten. Und er macht im Gespräch mit der MAZ gleich in den ersten Minuten klar, was der mögliche Bürgermeister Proch ändern will: „Politiker äußern oft und gerne im Umfeld von Wahlen, der ländliche Raum fühle sich abgehängt. Richtig ist aber: Der ländliche Raum ist abgehängt“, sagt er.

Erfahrung mit Verwaltungsmodernisierung

Michael Proch will „Der Neue für Heidesee“ werden, heißt es auf seinen Wahlplakaten. Als solcher sieht er sich nicht nur als oberster Verwaltungsbeamter, es ist ihm wichtig, innovativer Gestalter für Heidesee und seine elf Dörfern zu werden. Und da gehört für den gebürtigen Oberhausener sein unternehmerisches Verständnis aus langjähriger Erfahrung dazu. Er hat an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl ein Studium zum Diplom-Verwaltungswirt und in Verwaltungs-Informatik erfolgreich absolviert. In leitenden Funktionen an der Universität Konstanz hat er sich mehr als 20 Jahre mit öffentlichen Ausschreibungen, Organisationsuntersuchungen und digitalen Projekten befasst. Diese Erfahrungen bringt er seit rund 13 Jahren mit seiner Unternehmensberatung ein, wenn er Kommunen und Landkreise in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern als Berater und Projektplaner bei Verwaltungsmodernisierungen und IT-Projekten unterstützt.

MAZ-Stammtisch zur Bürgermeisterwahl

Zur Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Heidesee am 1. September treten vier Kandidaten an. Das sind Michael Proch (SPD), Denny Schibor (CDU), Falko Brandt (Linke) und Björn Langner (BfB).

Sie alle stellen sich am Dienstag, dem 27. August, ab 17.30 Uhr beim Wahl-Stammtisch der MAZ vor und beantworten die Fragen der Heideseer. Die Veranstaltung findet in der Alten Mühle in Friedersdorf, An der Storkower Straße 10, statt.

Wenn Sie, liebe Leser, dabei sein möchten, dann melden sich an per E-Mail an kwh@MAZ-online.de oder telefonisch unter der Nummer 0 33 75/24 04 13.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Ideen für die Zukunft

Im Zentrum seiner Politikfelder steht die Frage nach bezahlbaren Mietwohnungen für Normalverdiener und ältere Menschen in Heidesee. „Normalverdiener haben hier so gut wie keine Möglichkeit, eine Mietwohnung zu finden. Wir müssen qualifizierte Arbeitsplätze schaffen, und wir brauchen ein Konzept für eine moderne Gesundheitsvorsorge.“ So könnten beispielsweise Baugebiete für Zweifamilienhäuser ausgewiesen werden. In jedem Haus entstünde so eine Mietwohnung. Für die Schaffung einer ländlichen Gesundheitsvorsorge denkt Proch an das Modell früherer Polikliniken. Die Gemeinde oder ein möglicher Investor schafft dabei die Räumlichkeiten, die anschließend an entsprechende Fachärzte vermietet werden. „So ist am Montag und Dienstag der Orthopäde da, am Mittwoch der Kinderarzt und am Donnerstag und Freitag wieder ein anderer.“

Wer das bezahlen soll

Proch sagt über Proch, er werde nicht als Bittsteller in die Landeshauptstadt Potsdam gehen. Es sei stattdessen wichtig, die entscheidenden Fördermöglichkeiten zu kennen. Dabei verweist er beispielhaft auf Fördertöpfe des Bundeslandwirtschaftsministeriums. „Dort gibt es einen großen Topf für innovative Projekte. Die fördern keinen Kita-Neubau oder einen Fahrradweg, die suchen nach guten Ideen. Ich denke, wir haben noch nie in so guten Zeiten gelebt wie jetzt, um in solche Fördertöpfe zu greifen.“ Michael Proch ist überzeugt, wenn die Bürger der Gemeinde bei solchen Konzepten mitmachen, dann funktionieren sie letztlich auch wirtschaftlich. Um schon vor der Wahl mit den Bürgern Heidesees zu diskutieren, bietet er Zukunftswerkstätten und Online-Konferenzen zu verschiedenen Themen an. Details, Termine und sonstiges sind unter www.michael-proch.de zu finden.

Von Udo Böhlefeld

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