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Mittenwalde Nach Schwelbrand: Familie Stobrawe aus Brusendorf ist dankbar für große Hilfsbereitschaft
Lokales Dahme-Spreewald Mittenwalde Nach Schwelbrand: Familie Stobrawe aus Brusendorf ist dankbar für große Hilfsbereitschaft
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19:32 01.11.2019
Yvonne Glaschke, Melanie Baschin, Sabine Supke (v.l.) vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Mittenwalde übergeben Corinna Stobrawe (r.) und ihrem Mann Alfred in der frisch renovierten Wohnung die Büchse mit den Geldspenden des Feuerwehrvereins. Quelle: Andrea Müller
Brusendorf

Den 11. April 2019 wird Familie Stobrawe aus Brusendorf wohl nie vergessen. An jenem Donnerstag im Frühling mussten Alfred Stobrawe, seine Frau Corinna und die beiden Söhne Brian und Adrian ihr Reihenhaus im Boddinsfelder Eck für unbestimmte Zeit verlassen. Ein Schwelbrand hatte über Stunden schwarzen Ruß in alle Ecken des Hauses gedrückt.

Die Stobrawes waren da gerade nicht daheim. Als Alfred Stobrawe dann am frühen Nachmittag nach Hause kam, bemerkte er den Brand in der Küche und konnte ihn löschen. Doch das Zuhause war unbewohnbar geworden. Ursache für das Feuer war ein Kurzschluss der Mikrowelle.

Mehr als fünf Monate weg von Daheim

Mehr als fünf Monate später, am 26. September, konnte die Familie endlich wieder in ihr Haus zurückkehren. Hilfe in der schweren Zeit erhielten die Stobrawes, die zwischenzeitlich in einer Ferienwohnung untergebracht waren, auch vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Mittenwalde.

Spendenbüchse konnte zunächst nicht geöffnet werden

Deren Vorsitzende Yvonne Glaschke, ihre Stellvertreterin Melanie Baschin und Kassenwartin Sabine Supke überreichten den Stobrawes vor Kurzem eine Büchse mit Geld. Die 24 Mitglieder des Fördervereins wollten nach ihrer Jahresabschlussfahrt in den Spreewald eigentlich für ihren Busfahrer sammeln und ließen eine Büchse unter den Teilnehmern der Fahrt herumreichen.

Bei der Ankunft in Mittenwalde waren sich dann alle – inklusive Busfahrer – einig: Das Geld wird für Familie Stobrawe gespendet. Doch die Büchse konnten die Stobrawes nicht öffnen. Der passende Öffner fehlte. Der wurde jetzt nachgereicht, und die Freude über den dreistelligen Betrag war riesig.

Geld wird dringend gebraucht

Das Geld wird nämlich dringend gebraucht. Der Schwelbrand hatte nicht nur Möbelstücke und andere Einrichtungsgegenstände für immer zerstört. „Das Geld haben wir aber noch nicht angetastet“, sagt Corinna Stobrawe. Doch Haushaltsgegenstände müssen ebenso neu angeschafft werden wie Kleidung. Der Ruß hatte sich mit seiner öligen Schicht überall im Haus einen Weg in die Ecken gebahnt. Reinigen war nicht mehr möglich. Den Totalschaden hatte die Versicherung anerkannt. Alles musste entsorgt, das Haus komplett entkernt werden.

Große Spendenbereitschaft

Gemeinsam mit dem Mittenwalder Stadtbrandmeister Christian Thieke und dem Feuerwehrverein bat damals unter anderem auch die Feuerwehr Brusendorf, die bei dem Brand am 11. April ebenfalls vor Ort war, um Sach- und Geldspenden für Familie Stobrawe. Die beiden Söhne sind selbst in der freiwilligen Feuerwehr aktiv. Und auch die Stadt Mittenwalde hatte einen Spendenaufruf im Amtsblatt veröffentlicht.

Unendlich dankbar

Die Stobrawes sind unendlich dankbar für die Hilfe. Und sie sind froh, dass sie nun endlich wieder in ihren eigenen vier Wänden leben können.

Von Andrea Müller und Thomas Seifert

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