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Mittenwalde Glückwünsche für die erste Karnevalsprinzessin
Lokales Dahme-Spreewald Mittenwalde Glückwünsche für die erste Karnevalsprinzessin
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06:06 22.01.2019
Roswitha (l.) und Klaus-Peter Fiedler überbringen die Glückwünsche des Karnevalsvereines Quelle: Gerlinde Irmscher (2)
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Mittenwalde

Am Montag fiel das obligatorische Radfahren aus aber nicht, weil Regina Ludwig etwa keine Lust hatte. Sie hatte zu tun, all die Glückwünsche entgegenzunehmen, ob telefonisch oder persönlich, denn es waren nicht Wenige, die der Mittenwalderin zum 88. Geburtstag gratulieren wollten. Unter ihnen Klaus-Peter Fiedler, der die Glückwünsche des Mittenwalder Karnevalsvereines überbrachte.

Die erste Karnevalsprinzessin

War doch Regina, damals noch mit ihrem Mädchennamen Fluthwedel 1956 die erste Mittenwalder Karnevalsprinzessin. Als Prinz hatte sie Gerhardt Fiedler an ihrer Seite. Ein Jahr später durfte sie gleich noch einmal das Zepter übernehmen, dann gemeinsam mit Wolfgang Biller.

Es wollten alle wieder lustig sein

Noch heute bekommt sie leuchtende Augen, wenn sie davon spricht, wie es war, die erste Karnevalsprinzessin von Mittenwalde zu sein. „Es war einfach schön, wollten wir nach dem Krieg doch alle endlich wieder lustig sein und die Stadt war voller fröhlicher Leute“, erinnert sie sich und verrät auch, dass die Mutti extra in den Westen gefahren ist, um tollen Stoff und Hackenschuhe zu holen, schließlich sollte die erste Prinzessin von Mittenwalde perfekt aussehen.

Regina Ludwig erste Karnevalsprinzessin von Mittenwalde wird 88 Quelle: Gerlinde Irmscher

60 Jahre später, am 5. November 2016 kam dem 1. Prinzenpaar die Ehre zuteil, die Fahne auf dem Pulverturm zu hissen, die anzeigt, in Mittenwalde hat die 5. Jahreszeit begonnen.

Stets mit dem Fahrrad unterwegs

Gerhardt Fiedler war dazu extra aus Leverkusen angereist. „Ich weiß nicht, wie ich das alles schaffe“, erklärt die vitale Mittenwalderin, während sie schnell wieder zum Telefon springt, Pfarrer Kurz, der zum Gratulieren gekommen war, Kaffee eingießt, die anderen ermuntert doch noch was zu essen. Und dann doch eine Antwort: „Sauerstoff ist die halbe Medizin und immer bewegen“. So ist sie auch stets mit dem Fahrrad unterwegs, selbst bis Waltersdorf und ist von 1994 bis 2018 rund 178 Tausend Kilometer gestrampelt.

Von Gerlinde Irmscher

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