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Mittenwalde Das neue Tor für die alte Feuerwache ist eingebaut
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15:11 26.03.2019
Jetzt werden noch die letzten Putz- und Maurerarbeiten ausgeführt, dann ist das neue Tor in der alten Feuerwache in Mittenwalde fertig eingebaut und die historischen Feuerwehren können einziehen. Quelle: Andrea Müller
Mittenwalde

Das neue Tor für die alte Feuerwache in Mittenwalde ist eingebaut. Jetzt werden gerade noch die letzten Putz- und Maurerarbeiten ausgeführt. Nach langem Warten kann die historische Feuerwehrtechnik in den nächsten Tagen aus der Notunterkunft in das Gebäude am Stadthausplatz umziehen.

Die Tischlerei Michler aus Zossen fertigte für die alte Feuerwache in Mittenwalde ein neues Tor. Quelle: Andrea Müller

Vom ersten Angebot für das neue Tor bis jetzt zur Fertigstellung ist knapp ein halbes Jahr vergangen. Die Vorgeschichte ist aber viel länger, denn eigentlich sollte das Gebäude im Zuge der Mittenwalder Stadtsanierung abgerissen werden. Sprichwörtlich in letzter Minute wurde dieses Bauvorhaben gestoppt. Stattdessen entschied sich die Stadtverordnetenversammlung, das Haus zu erhalten und für die historische und unter Denkmalschutz stehende Feuerwehrtechnik zur Verfügung zu stellen.

Bisher in alten Scheunen untergestellt

Die stand bisher notdürftig untergebracht bei der Märkischen Agrargenossenschaft und in einer privaten Scheune. Feuchtigkeit und eindringender Regen gefährdeten die alten technischen Denkmale. Damit wollten sich die Mittenwalder nicht abfinden. Der Ortsbeirat entschied deshalb, 11 000 Euro aus seinem Ortsteil-Budget für ein neues Tor in der alten Feuerwache zur Verfügung zu stellen.

Die historischen Feuerwehren von Mittenwalde sind noch nur notdürftig untergestellt. Bald ziehen sie um in die Garage am Stadthausplatz. Quelle: Andrea Müller

Erstmal ein Loch im Mauerwerk

Die KL Bau aus Teupitz hatte schon Anfang des Jahres eine Toröffnung in die Giebelseite des alten Gemäuers geschlagen. Dieses wurde dann erst einmal wieder notdürftig geschlossen, solange die Tischlerei Michler aus Zossen das gigantische Tor produzierte. Die hatte Anfang Februar damit begonnen und es nun fertig eingesetzt.

Drei Männer waren notwendig

Das sei gar nicht so einfach gewesen, obwohl die Arbeiten natürlich zu den normalen Arbeitsprozessen einer Tischlerei gehörten, so Sebastian Michler, der Chef der Tischlerei. 3,05 breit und 3,70 Meter hoch bei einem Gewicht von 100 Kilogramm – das erforder eben doch durchdachtes Handeln. „Drei Männer waren beim Einsetzen beteiligt“, sagt Sebastian Michler. Die Bolzen, die das schwere Tor halten, hätten durch die Wand hindurch eingesetzt werden müssen. Die Löcher, die dafür gebohrt werden mussten, seien jetzt natürlich nicht mehr zu sehen.

Arbeit für einen ganzen Tag

Der Einbau des Tores habe einen ganzen Tag in Anspruch genommen. Fast drei Stunden habe schon das Auspacken und Sortieren der einzelnen Teile gedauert. Dann sei zunächst der Rahmen eingesetzt worden; später dann das eigentliche Tor.

Letzte Pflasterarbeiten

Die Mitarbeiter von KL Bau verputzen nun die Ränder, wo Torrahmen und Mauerwerk aufeinander treffen. Auch vor dem Tor muss das Straßenpflaster neu eingebracht werden, damit sich die Torflügel mühelos öffnen und schließen lassen.

Das fast fertige Tor in der Werkstatt der Tischlerei Michler aus Zossen. Es passte kaum hinein. Quelle: Andrea Müller

Verwechslung ausgeschlossen

Heydi Fischer (SPD-Stadtverordnete) hat den Einbau und die Arbeiten jetzt genau verfolgt. „Schade, dass das Tor nun braun statt rot ist“, findet sie und will das Thema noch einmal in den Gremien diskutieren. Auch die Tischlerei Michler hätte ein gedecktes Rot für eine alte Feuerwache besser gefunden. Doch das Argument der Mittenwalder Feuerwehr ist auch nicht zu verleugnen: Es soll im Ernstfall keiner die alte Feuerwache mit der aktiven Feuerwehr verwechseln.

Von Andrea Müller

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