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Mittenwalde Mittenwalde plant neues Zentrum für Nahversorgung
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17:12 28.12.2018
An der Feuerwehr der Stadt Mittenwalde soll ein neues Nahversorgungszentrum mit Lebensmittelmarkt entstehen. Quelle: Andrea Müller
Mittenwalde

Die Stadt Mittenwalde plant ein neues Nahversorgungszentrum. Dieses soll da entstehen, wo sich auch die Feuerwehr befindet. Zu dem geplanten neuen Zentrum sollen ein größerer Lebensmittelmarkt sowie Räumlichkeiten für Büro-, Verwaltungs- und soziale Aufgaben gehören. Zudem können Anlagen für soziale, gesundheitliche und kommunale Zwecke genutzt werden. Das Vorhaben läuft unter dem Namen „Bebauungsplan an der Feuerwehr“.

Der Edeka-Markt wird nicht an seinem jetzigen Platz bleiben, sondern auf die andere Straßenseite umziehen. Dabei wird er merklich wachsen. Quelle: Andrea Müller

1500 Quadratmeter für Edeka

Das Plangebiet umfasst rund 1,6 Hektar Fläche. Es soll nach Angaben der Stadt kein neuer Lebensmittelmarkt nach Mittenwalde kommen. Der jetzige Edeka-Markt in unmittelbarer Nähe soll lediglich auf die andere Seite ziehen, wo er für seine Angebote mehr Verkaufsfläche – geplant sind 1500 Quadratmeter – zur Verfügung haben wird. Dafür seien die Flächen südlich der Feuerwehr vorgesehen. Derzeit seien dies brach liegende Grünflächen. Eine Erweiterung des Supermarktes am jetzigen Standort sei nicht mehr möglich gewesen. Zudem laufe die Pacht dafür bald aus, so dass ohnehin nach einer neuen Lösung hätte gesucht werden müssen.

Ausrückeordnung nicht gefährdet

Die frühzeitige Beteiligung der Träger öffentlicher Belange ist bereits erfolgt. Anmerkungen seien laut Bauamtsleiter Marek Kleemann in die aktuellen Unterlagen eingearbeitet worden. Nicht ganz einfach ist die Verkehrsanbindung, da sich in unmittelbarer Nachbarschaft des neuen Nahversorgungszentrums die Feuerwehr befindet, die jederzeit ungehindert zu Einsätzen ausrücken können muss. Darauf hatte bei der jüngsten Sitzung der Stadtverordneten auch Dirk Knuth (CDU) hingewiesen. „Es darf hier nicht zu Einschränkungen der Ausrückeordnung kommen“, sagte er. Sein Partei-Kollege Carsten Clemen beruhigte ihn in dieser Hinsicht. Es werde zu keinen Staus im Kreuzungsbereich kommen durch die Ein- und Ausfahrten von Kunden beziehungsweise Versorgern, die mit großen Fahrzeugen kommen. „Die Abstimmungen dazu laufen“, so Kleemann schriftlich im Beschluss.

Start in 2019 vorgesehen

Nun soll der Bebauungsplan im nächsten Schritt öffentlich ausgelegt werden. Parallel dazu müsse auch der Flächennutzungsplan geändert werden. Kosten sollen in diesem Zusammenhang nicht auf die Stadt zukommen, da die Kosten der Vorhabenträger übernimmt. Bei der jüngsten Sitzung der Stadtverordneten jetzt im Dezember wurde die Auslegung des B-Planes beschlossen. Voraussichtlich soll das Vorhaben 2019 in die Realität umgesetzt werden. Dann hätte Mittenwalde einen großen und modernen Einkaufsmarkt. Wie die anderen Räumlichkeiten konkret genutzt werden sollen, will man noch weiter in der Stadtverordnetenversammlung diskutieren.

Von Andrea Müller

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