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Mittenwalde Eine Brunnen-Skulptur zum Anfassen
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11:02 19.01.2019
Harald Müller von der Ateliergemeinschaft in Töpchin beteiligt sich am Wettbewerb zur Neugestaltung des Brunnes im Krespinski-Park in Motzen. Quelle: Andrea Müller
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Motzen

Der Wettbewerb für die Verschönderung des Brunnens im Krespinski-Park in Motzen biegt in die Zielgerade ein. Nur noch bis Ende des Monats können Vorschläge eingereicht werden.

Spuren im Ort hinterlassen

Zugesagt hat seine Teilnahme Harald Müller von der Ateliergemeinschaft in Töpchin. Der Künstler hat schon viele Spuren in Mittenwalde und den zugehörigen Ortsteilen hinterlassen. Zuletzt wurde seine Skulptur der „Badenden“ am Motzener Strand aufgestellt. Jetzt arbeitet der renommierte Bildhauer am Projekt „Brunnen im Krespinski-Park“.

Budget wird zur Verfügung gestellt

Der Ortsbeirat von Motzen hatte Ende des vergangenen Jahres beschlossen, fast sein ganzes Ortsteil-Budget – rund 12 000 Euro – für die Neugestaltung des Brunnes auszugeben. Dabei ist noch nicht klar, ob der Brunnen nur saniert oder gänzlich neu gestaltet wird. Wie der Brunnen dann genau aussehen soll, wollte der Ortsbeirat nicht allein entscheiden. „Hier können sich die Bürger einbringen“, so der Vorsitzende des Motzener Ortsbeirates Wolfgang Kroll (Pro Bürger).

Park entstand in den Sechzigern

Der kleine Krespinski-Park gleich neben der Dorfkirche mitten in Motzen entstand in den 60er Jahren in der DDR. Damals war Richard Krespinski Bürgermeister im Dorf. Er veranlasste die Gestaltung des Parks. Heute befindet sich neben dem Brunnen auch das Denkmal für die gefallenen Soldaten im Ersten und Zweiten Weltkrieg sowie mehrere Findlinge. Auch Bänke laden zum Verweilen ein. Über die Jahre ist der Brunnen jedoch immer mehr zu einem Problem geworden. Immer wieder fiel er aus, musste repariert werden und verursachte so hohe Kosten.

Genaues wird nicht verraten

Der alte Findling und die Feldsteine drumherum werden wohl einem zeitgemäßem Brunnen weichen. Harald Müller hat dazu verschiedene Idee, die er zurzeit im Töpchiner Atelier in mehreren Modellen umsetzt, so dass die Juroren eine Vorstellung davon bekommen, was ihm da so vorschwebt. „Genaues will ich noch nicht verraten“, sagt er. Aber es soll etwas zum Anfassen werden.

Hoffen auf Wettbewerbsbeiträge

Wolfgang Kroll hat auch andere Künstler aus der Ateliergemeinschaft auf den Wettbewerb hin angesprochen. „Bisher gab es noch keine Rückmeldungen“, sagt er. Gleichzeitig hofft er auf eine Beteiligung. Es seien ja noch zehn Tage Zeit. Dabei meint er nicht nur die Künstler im Nachbarort, sondern auch die Motzener Bürger. Kroll hatte gehofft, es gebe eine rege Auseinandersetzung mit dem Thema. Bislang seien aber weder bei ihm noch bei der Stadt, wo die Wettbewerbsbeiträge ebenfalls abgegeben werden können, eingegangen.

Arbeitsbeginn in diesem Jahr

Immerhin stellt Motzen einen Großteil seiner Gelder dafür zur Verfügung. Schon in diesem Jahr sollen die Arbeiten an dem Brunnen beginnen.

Von Andrea Müller

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