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Mittenwalde Serie „Dead End“ startet im TV
Lokales Dahme-Spreewald Mittenwalde Serie „Dead End“ startet im TV
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00:24 24.02.2019
Während der Filmarbeiten zu der Serie „Dead End“ in Mittenwalde: Ab 26. Februar ist sie nun bei ZDF Neo zu sehen. Quelle: Gerlinde Irmscher
Mittenwalde

Die Mittenwalder haben lange auf diesen Moment gewartet. Jetzt startet die Serie „Dead End“ bei ZDF Neo. Die Auftaktfolge läuft am Dienstag, dem 26. Februar, um 21.45 Uhr.

Geduld wurde strapaziert

Im vergangenen Jahr war die Innenstadt von Mittenwalde mehrmals wegen der Dreharbeiten gesperrt. Nun endlich können die Mittenwalder sehen, was ihre Geduld damals strapazierte. Denn auch Autos durften in der Yorckstraße nicht parken, Umwege mussten in Kauf genommen werden.

Hochkarätige Besetzung

Die Serie, produziert von der Real Berlin GmbH und in der Regie von Christopher Schier, umfasst sechs Teile, die auf dem Buch von Magdalena Grazewicz und Thomas Gerhold beruhen. Darin geht es um ein Vater-Tochter-Paar: Papa ist ein alter Leichenbeschauer aus Mittenwalde, das Töchterchen eine ambitionierte Forensikerin. Gespielt werden die beiden Rollen in hochkarätiger Besetzung von Michael Gwisdek und Antje Traue.

Tochter kommt aus Amerika zurück

Worum geht es? Dr. Emma Kugel (Antje Traue) ist eine ausgebildete Rechtsmedizinern und kommt aus Anlass des 75. Geburtstag ihres Vaters, Dr. Peter Kugel (Michael Gwisdek), zurück nach Mittenwalde. Die beiden haben sich lange nicht gesehen und könnten verschiedener kaum sein.

Kameramann Thomas Kürzl bei den Dreharbeiten zu „Dead End“. Quelle: Gerlinde Irmscher

Todesfälle als Verbrechen entlarvt

Die Tochter ist die Großstadt gewohnt und eckt mit ihrer schroffen Art oft an. Doch auch Peter Kugel ist nicht ohne Macke. Emma findet in seinem Kühlschrank menschliche Knochen. Sie hält ihn für nicht mehr ganz richtig im Kopf. Um ihm zu helfen, mischt sie sich zunehmend in seine Arbeit ein. Klar, dass die Forensikerin den ein oder anderen Todesfalls als Verbrechen entlarvt.

Beschaulichkeit soll bleiben

Das bringt Mittenwalde sprichwörtlich aus der Ruhe. Bürgermeister Lars Herbst (Fabian Busch) will, dass die Stadt so beschaulich bleibt, wie sie ist. Mord und Totschlag gehören nicht dazu. Auch von Polizeikommissar Michael Schubert (Lars Rudolph) kann Emma keine Unterstützung erwarten. Er ist zu lange im Job und müde. Nur Betti Steiner (Victoria Schulz) arbeitet mit der Amerikanerin aus Mittenwalde zusammen. Die beiden Frauen freunden sich an und arbeiten hartnäckig. Ist es nur der Job, der die Frauen verbindet? Als Emmas amerikanischer Freund Kevin Dorsett (Nikolai Kinski) auftaucht, scheint Emma das nicht recht zu sein.

Anderer Blick auf Mittenwalde

Nach und nach gewinnt Emma einen neuen Blick auf Mittenwalde, das immer mal wieder in den Aufnahmen zu erkennen ist, und entwickelt eine neue Liebe zu ihrer alten Heimat, was angesichts der Kleinstadtidylle – auch wenn die etwas getrübt ist durch Mord und Totschlag – nicht verwunderlich ist. Und dann passiert etwas Unerwartetes: Aus Emmas Kurzbesuch wird ein längerer Aufenthalt.

Mittenwalde guckt Fernsehen

Carsten Clemen, CDU-Stadtverordneter, will sich die Serie auf jeden Fall ansehen. „Der Charme ist ja, dass sie in Mittenwalde spielt und das auch immer wieder zu sehen ist“, sagt er. Clemen hat sich auch schon den Trailer angeschaut, bei dem eine Leiche aus dem Galluner Kanal gefischt wird. Vera Schmidt vom Heimatverein ist ebenfalls neugierig auf die Serie. „Die schaue ich mir auf jeden Fall an“, kündigte sie an. Auch sie erhoffe sich möglichst viele Aufnahmen aus der Stadt. Rüdiger Stenge, selbst Polizist und Chef des Ortsbeirats (CDU), will auch gucken. „Verbrechen können überall stattfinden, ja, auch in einer beschaulichen Kleinstadt. Darum finde ich es schön, dem Zuschauer zu zeigen, dass Verbrechen weder Ort noch Zeit kennt“, meint er. Heydi Fischer (SPD-Stadtverordnete) habe die Dreharbeiten nicht im Einzelnen verfolgt. Dennoch habe sie sich den ersten Sendetermin nächste Woche vorgemerkt. Bürgermeisterin Maja Buße (CDU) möchte beim Gucken sehen, „wie schön unsere Stadt im Fernsehen wirkt.“ Sie sei darüber hinaus neugierig, ob auch Mittenwalder Bürger zu sehen sein werden.

Von Andrea Müller

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