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Mittenwalde Närrinnen unter sich
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19:48 24.02.2019
Die „Weiber“ bei der Pollonaise durch den Saal und sie haben ihren Spaß dabei. Quelle: Gerlinde Irmscher
Gallun

Damit auch alles klappt bei der 21. Karnevalssitzung zur Weiberfastnacht des Mittenwalder Karnevalsverein (MKV) prüften die beiden „Azubis“ Gisela und Katrin, ob der Schlachtruf sitzt. „Auf ihr Weiber – nichts wie ran!“ schallte es durch das Schützenhaus von Gallun, die beiden Frauen waren zufrieden. Zum Aufwärmen gab es noch eine Schunkelrunde, bevor das Zeichen zum Einmarsch für den „Elfenrat“ kam. Pünktlich 20.11 Uhr am Freitagabend eröffnete der Elfenrat die Sitzung.

Die „Azubis“ hatten in Vertretung von Präsidentin Hedda die Moderation übernommen. Doch zunächst hieß es erst noch einmal aufstehen. Hoher Besuch war im Anmarsch – Prinzessin Gina I. nebst Kammerzofe Nicole gaben sich die Ehre. Prinz Falk I. musste zu Hause bleiben, hatte doch das „starke Geschlecht“ an diesem Abend keinen Zutritt.

Der Elfenrat vom Mittenwalder Karnevalsverein lud zur 21 Weiberfastnacht in das Schützenhaus nach Gallun ein.

Ein paar Ausnahmen gab es allerdings schon: Hofkapellmeister, DJs, Lichtmacher und Männer der Feuerwehr, die den Weibern aus dem Mantel halfen und im Saal darauf achteten, dass nichts passiert. Und da waren dann noch die Herren aus Kallinchen, die als Urmenschen daherkamen und mit ihrem Tanz ebenso wie die Jungs vom MKV für Unterhaltung sorgten. Auch sie sorgten mit ihren Tänzen für beste Stimmung.

Verirrtes Prinzenpaar findet schnell Anschluss

Für Überraschung sorgte ein Prinzenpaar, das sich verirrt hatte und es nun nach langer Zeit geschafft hatte, den Weg nach Gallun zu finden: Prinz Gunnar I. bat mit Prinzessin Torti I. an seiner Seite mitfeiern zu dürfen. Die Närrinnen hatten nichts dagegen und der Elfenrat beschloss, dass sie bleiben dürfen. Gunnar Dommisch und Torsten Behling legten sich ins Zeug und sorgten für so manchen Lacher.

Aber auch das sonstige Programm konnte sich sehen lassen. Ob das Erna war, die von ihrem Vorsatz erzählte, ein paar Pfund zu verlieren aber rechtzeitig feststellte, dass sie kein Verlierertyp ist. Und da war auch Gisi, die Toilettenfrau, die von ihren Erfahrungen mit ihrem Kalle berichtete

Eine ganze „Bauarbeiterbrigade“ (von Frauen) aus Kliestow hatte am Freitagnachmittag die Baustelle schon mal zeitiger verlassen, um pünktlich in Gallun anzukommen. Da galt das Motto: Freitag nach eins – jeder macht jeder. „Es macht immer wieder Spaß hierherzukommen. Da stört auch die etwas längere Anreise nicht“, berichtete Christine Schulz. Sie ergänzte, dass sie inzwischen das 20. Mal dabei sind.

„Wenn was los ist, sind wir dabei“

Ob Garten-, Sauf- oder Giftzwerg, gleich einen ganzen Tisch gab es davon – und sie hatten alle ihren Spaß. Die Galluner Weiber lassen sich immer wieder etwas Originelles als Verkleidung einfallen. „Wenn bei uns im Ort was los ist, sind wir dabei“, sagte Anke Siegmund. Es sei einfach immer super, sonst würde man ja nicht immer wieder kommen. Als Filzstifte, Schmetterlinge, Teufelchen, Piratenfrau, Matrosin oder auch als Marienkäfer wirbelten die Gäste durch den Saal. Die Besucherinnen zeigten bei ihren Verkleidungen großen Einfallsreichtum.

Auch die „Saalpolizei“ schaffte es kurz vor Mitternacht aber nicht, die Frauen vom Feiern abzuhalten. Diese stimmten lauthals das Lied „Polizeistunde, die kennen wir nicht“ an und feierten lustig weiter bis spät nach Mitternacht.

Von Gerlinde Irmscher

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