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Dahme-Spreewald Schulerweiterung fast fertig
Lokales Dahme-Spreewald Schulerweiterung fast fertig
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17:19 20.12.2019
Gemeinsamer Rundgang im Neubau: Manon Hähnel, Thomas Kralisch, Margret Keller, Marco Kehling, Oliver Theel und Thomas Hähnel (v.l.).
Groß Köris

Fast fertig: Der Erweiterungsbau der Grund- und Oberschule Schenkenland kann nach den Weihnachtsferien eingerichtet werden. Am 18. Januar soll der Neubau beim Tag der offenen Tür der Schule offiziell eingeweiht werden. Dann dürfen nicht nur alle Schüler und ihre Familien und natürlich auch künftige Schulkinder die großzügigen Klassenräume begutachten, sondern auch die Groß Köriser selbst. Denn viele Menschen im Ort teilen die Vorfreude. Nach anfänglicher Skepsis wegen der Modulbauweise, die auch Gemeindevertreterin Margret Keller (CDU) immer wieder von den Einwohnern zu hören bekam, sei die Resonanz nun sehr positiv. „Es sieht ja auch schick aus!“, sagt sie selbst. Es ist eben kein Containerbau, wie so mancher befürchtete, sondern ein schlichter, kubischer Bau mit einheitlicher heller Fassade, in dem die 600 Quadratmeter große Nutzfläche so effektiv wie möglich genutzt wird.

Alles lief nach Plan

„Und mit dem Bauablauf können wir auch zufrieden sein“, findet Margret Keller weiteres Lob. „Eine vorbildliche Baustelle!“, betont auch Amtsdirektor Oliver Theel. Alles sei nach Plan gelaufen. Dass das Gerüst noch steht, liege daran, dass noch Jalousien angebracht werden müssen. Sogar der Name der Schule ist schon an der straßenseitigen Fassade angebracht.

Insgesamt zehn Räume sind auf zwei Etagen entstanden. „Hier haben wir 60 Quadratmeter pro Klassenraum, drüben nur 42“, verweist Schulleiterin Manon Hähnel auf das ältere Schulgebäude. „Am liebsten würden alle hier rüberziehen“, sagt sie. Doch vor allem die ersten bis vierten Klassen sollen die Räume im Neubau künftig nutzen. Sieben Klassenzimmer gibt es dort, außerdem einen Förderraum und einen, der als Bibliothek und Ruheraum genutzt werden soll. Auch ein Lehrerzimmer mit kleiner Küchenzeile wird eingerichtet. Wie der stellvertretende Schulleiter Thomas Hähnel sagt, sollen hier auch Konferenzen stattfinden können, denn selbst dafür bot der Altbau bislang nicht genug Platz. „Die Schüler freuen sich wie verrückt“, erzählt er und betont voller Vorfreude: „Mit kleinen Schwierigkeiten haben wir uns alle sehr gerne arrangiert!“

Rund 2,3 Millionen Kosten

Durch den direkt an der Straße platzierten Neubau ist nun auch eine etwas andere, übersichtlichere Hofsituation für die Schule entstanden, findet der Groß Köriser Bürgermeister Marco Kehling (parteilos). „Anfang Januar kommt die ganze Ausstattung“, so Schenkenländchens Bauamtsleiter Thomas Kralisch. Auch da laufe alles nach Plan.

Rund 2,3 Millionen kostet der aus vorgefertigten Modulen errichtete Erweiterungsbau. Erst im September konnte der Grundstein gelegt werden. Das Königs Wusterhausener Architekturbüro sta² plante den Komplex, der mit dem auf modulares Bauen spezialisierten Unternehmen Kleusberg realisiert werden konnte. Zunächst ist der Bau für die Nutzung als Schulgebäude für fünf Jahre genehmigt.

Teupitzer dagegen warten weiterhin auf Schulerweiterung

In Groß Köris wurde seit Jahren darum gerungen, die räumlich überforderte Schule erweitern zu können. Außerdem bemühen sich alle Gemeinden im Schenkenländchen darum, dass die Schule eine gymnasiale Oberstufe erhält. „Für den Fall, dass wir diese bekommen, wird es weitergehen“, kündigt Amtsdirektor Theel jedenfalls weitere Überlegungen an. Ins Stocken geraten sind derzeit allerdings die Erweiterungspläne für die Schule in Teupitz. Auch dort sollten solche Module errichtet werden. Es hapert derzeit noch bei der Finanzierbarkeit und der Standortsuche. „Da“, so Theel, „werden wir im kommenden Jahr noch viele Hausaufgaben machen müssen.“

Von Karen Grunow

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