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Dahme-Spreewald Munition, Schwamm und andere Tücken
Lokales Dahme-Spreewald Munition, Schwamm und andere Tücken
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01:16 27.08.2018
Symbolischer Schnitt von Oliver Theel, Bianca Luban, Jörg Vogelsänger und Sylvia Lehmann (v.l.). Quelle: Grunow
Märkisch Buchholz

Ein beachtliches Kuchenbuffet wartet im Literaturcafé auf die vielen Gäste, die frohgemut an diesem Freitagvormittag nach Märkisch Buchholz gekommen sind. Der zweite Bauabschnitt am Literatur- und BegegnungszentrumFranz Fühmann“ ist nun abgeschlossen und das Gebäude damit vollumfänglich nutzbar. „Beide Bauabschnitte hatten so ihre Besonderheiten“, berichtet die Märkisch Buchholzer Bürgermeistern Bianca Luban (Buchholz: offen und bunt). Beim ersten, 2012 bereits abgeschlossen, musste sogar in einem Klassenraum des früher als Schule genutzten Gebäudes Munition geborgen werden. Diesmal wurden auf dem Gelände 52 Kilogramm Munition entdeckt und in der Decke Schwamm, bei dem länger nicht klar war, ob es eine gefährliche Variante ist.

Gut kalkuliert

„Positiv ist, dass wir so gut gewirtschaftet haben“, sagt Bianca Luban und zeigt erklärend auf die drei schmucken Backsteinpfeiler am Eingang zum Hof. Die konnten nun sogar noch aufgemauert werden, obwohl sie in der ursprünglichen Kostenkalkulation noch gar nicht vorgesehen waren. Rund 700.000 Euro hat die zweite, größere Etappe der umfangreichen Maßnahmen gekostet, allein 450.000 Euro konnte die Stadt dafür aus Mitteln des EU-Förderprogramms akquirieren.

Märkisch Buchholz ist schon etwas Besonderes“, sagt Jörg Vogelsänger (SPD), Brandenburgs Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft. Er ist eigens zur Eröffnung des oberen Geschosses des im Ort schlicht „Litbeg“ genannten Gebäudes gekommen, bevor er wegen des gewaltigen Waldbrandes Richtung Treuenbrietzen weiterfährt. „Kleinste Stadt Brandenburgs, 800 Einwohner, aber 50 Kinder in der Kita“, zählt er auf. Einige dieser kleinen Mädchen und Jungen haben auch eigens für diesen Tag ein kleines Programm vorbereitet.

Klubraum für die Jugend des Ortes

Gemeinsam mit dem amtierenden Amtsdirektor, Oliver Theel, der SPD-Landtagsabgeordneten Sylvia Lehmann und natürlich der Bürgermeisterin durchschneidet Vogelsänger dann symbolisch das geringelte Absperrband, so dass nun alle Besucher, und die sind zahlreich, die obere Etage erkunden können. Die Jugendlichen des Ortes haben dort einen großen Klubraum. Die Stadtverordneten, die bisher im Literaturcafé im Erdgeschoss tagten, haben nun einen festen Sitzungsraum. Es gibt einen Raum für Seminare, eine Küche nebst Essecke, die derzeit von ansprechenden Pflanzenfotografien Monika Rätzmanns geschmückt wird.

Die Gäste, darunter auch der stellvertretende Landrat, Carsten Saß, und einige der Bürgermeister der anderen Orte des Schenkenländchens, erkunden neugierig das Haus und lassen sich dann am Buffet verköstigen, das die Stadtverordnete Renate Wantke mit vielen Helfern organisiert hat. Auch Architektin Susanne Elisabeth Becker vom Königs Wusterhausener Büro Dorn Becker Architekten schaut bei ihr vorbei. Seit neun Jahren ist sie mit dem Litbeg befasst. „Es ist für mich persönlich ein sehr wichtiges Projekt“, sagt sie und genießt den Tag.

Von Karen Grunow

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