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Schönefeld René Kexel ist der neue Bundespolizei-Chef am BER
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15:52 08.10.2019
Das ist der Neue: der Inspektionsleiter der Bundespolizeiinspektion am Flughafen in Schönefeld, René Kexel, bei seiner Amtseinführung. Quelle: Josefine Sack
Schönefeld

Die Bundespolizisten am Flughafen Schönefeld haben einen neuen Chef: René Kexel ist der neue Inspektionsleiter der Bundespolizeiinspektion am Flughafen Schönefeld und am künftigen BER. Der 49 Jahre alte Polizeidirektor ist Nachfolger von Moritz Wieck.

Kexel ist seit 33 Jahren Beamter bei der Bundespolizei – und unter Kollegen alles andere als ein Unbekannter. Vor seiner Versetzung nach Berlin vor gut einem Jahr leitete er die Bundespolizeischule in Diez in Rheinland-Pfalz. Und auch mit den Herausforderungen, die ein Großflughafen wie der künftige BER mit sich bringt, kennt sich der Polizeidirektor bestens aus: Bis 2017 leitete Kexel die Bundespolizeidirektion am Frankfurter Flughafen, einem der bedeutendsten Luftfahrtdrehkreuze weltweit.

Teile der Bundespolizei arbeiten bereits seit 2012 im Gebäude „Sicherheitsdienste“ des künftigen Flughafens BER. Quelle: Josefine Sack

Extremsportler und Teamplayer

René Kexel stammt aus dem Westerwald. Er ist verheiratet, hat zwei erwachsene Töchter und ein Faible für Extremlaufsport: In der Vergangenheit nahm er bereits mehrfach an dem Langdistanz-Triathlon-Wettbewerb „Ironman“ teil.

„Ich werde mein Bestes dazu beitragen, damit wir den BER erfolgreich als Team an den Start bringen“, sagte Kexel bei seiner feierlichen Amtseinführung in Schönefeld. Sein Büro im Gebäude „Sicherheitsdienste“ am BER, das von Teilen der Bundespolizei seit 2012 genutzt wird, hat der neue Inspektionsleiter bereits bezogen.

Zur Amtseinführung von René Kexel spielte das Klassische Bläserquintett des Bundespolizei-Orchesters Berlin spielte. Quelle: Josefine Sack

BER ist der kontroll-intensivste Flughafen“

Derzeit ist die Bundespolizei an den beiden Berliner Flughäfen mit Hunderten von Beamten, die dort im Schichtdienst für die Sicherheit sorgen, im Einsatz. Ob bei der Passagier- und Gepäckkontrolle, bei der Passkontrolle oder als Streife im Flughafen und im unterirdischen Flughafenbahnhof – künftig werden am BER mehr als 1000 Bundespolizisten arbeiten.

„Der BER ist der kontroll-intensivste Flughafen für die Bundespolizei“, sagte Kexel mit Blick auf die erwarteten Fluggastzahlen. Mit rund 35 Millionen Passagieren war Berlin bereits im Jahr 2018 der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Als neuer Inspektionsleiter am BER wolle Kexel alles daran setzen, dass der Großflughafen 2020 von Anfang an sicher und störungsfrei den Betrieb aufnehmen kann.

„Ich werde mein Bestes dazu beitragen, damit wir den BER erfolgreich als Team an den Start bringen“: René Kexel bei seiner Amtseinführung. Quelle: Josefine Sack

Flughafen erfordert Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure

Bei seiner Amtseinführung verglich Kexel die bevorstehenden Herausforderungen mit einer „Wildwasserfahrt“. Er lobte inbesondere die Widerstandskraft der Projektgruppe BER der Bundespolizei, die sich seit Jahren auf die immer wieder verschobene Flughafen-Eröffnung vorbereitet.

Karl-Heinz Weidner, Präsident der Bundespolizeidirektion Berlin, würdigte Kexel mit Blick auf die Aufgaben in Schönefeld als sein „stärkstes Pferd im Stall“. „Er ist ausdauernd und ein Teamplayer“, verriet Weidner. Gerade am Flughafen sei es enorm wichtig, dass die unterschiedlichen Akteure auf der Land- und Luftseite Verständnis füreinander aufbringen und bereit seien, zu kooperieren.

Die Bundespolizei arbeitet am Flughafen unter anderen eng mit dem Bereich „Operations“, dem Sicherheitsdienst, der Feuerwehr, dem Zoll und der brandenburgischen Landespolizei zusammen. Während die Landespolizisten sich um viele Delikte wie Diebstähle und Streit zwischen Reisenden kümmern, konzentrieren sich die Kollegen von der Bundespolizei vor allem auf die grenzpolizeiliche Kontrolle und die Sicherheit des Luftverkehrs.

Von Josefine Sack

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