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Schönefeld Gymnasium soll zum Schulhalbjahr 2019/2020 eröffnen
Lokales Dahme-Spreewald Schönefeld Gymnasium soll zum Schulhalbjahr 2019/2020 eröffnen
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01:18 08.07.2019
Spatenstich war im Februar 2018. 2020 soll das Gymnasium den Betrieb aufnehmen. Quelle: Josefine Sack
Schönefeld

Beim neuen Gymnasium in Schönefeld geht es voran: Spatenstich war im Februar 2018. Bereits ein Jahr später wurde Richtfest gefeiert. Zum Schulhalbjahr 2019/2020 im Februar soll die bilinguale Oberschule am Dorfanger eröffnen. Das teilte das Amt für Schulverwaltung des Landkreises Dahme-Spreewald auf MAZ-Nachfrage mit.

Bereits zum Schuljahr 2018/2019 hat das Gymnasium offiziell den Betrieb aufgenommen. Die 26 Schüler wurden bislang in der Oberschule am Airport Schönefeld unterrichtet. Weil dort die Räume künftig nicht mehr ausreichen, ziehen die Gymnasiasten nach den Sommerferien vorübergehend in ein Bürogebäude im Schönefelder Schwalbenweg.

Drei neue Klassen nach den Ferien

Chronik

27. Februar 2018: Spatenstich

12. Juli 2018: Grundsteinlegung

August 2018: Das Gymnasium nimmt zum Schuljahr 2018/2019 den Betrieb auf. Die Schüler werden vorerst in der Oberschule am Airport unterrichtet.

12. Februar 2019: Richtfest. Schulleiterin Daniela Günther schlug symbolisch den letzten Nagel ein.

August 2019: Umzug in ein Übergangsgebäude im Schönefelder Schwalbenweg

Februar 2020: voraussichtliche Eröffnung des Gymnasiums

In dem Gymnasium werden derzeit zwei 8. Klassen unterrichtet. Ab August sollen drei neue 7. Klassen hinzukommen.

Obwohl in Sachen Schulneubau der Kreis zuständig ist, ist die Gemeinde Schönefeld Bauherr. Mehr als zwölf Millionen Euro kostet das neue dreizügige Gymnasium unweit des Bahnhofs. Die Gemeinde stellte Schönefeld nicht nur das Grundstück, sondern übernimmt auch den Großteil der Baukosten.

Moderne Schule mit W-LAN

Für das Schulamt ist das Gymnasium eine langfristige Übergangslösung. Der Kreis wird die Schule für die kommenden zehn bis zwölf Jahre anmieten. Danach will die Gemeinde Schönefeld das Gebäude als Grund- oder Oberschule nutzen. Der Kreis beabsichtigt, gleich nebenan nördlich der Umgehungsstraße, selbst ein größeres fünfzügiges Gymnasium zu errichten.

Bei dem Gymnasium handelt es sich um eine sprachbetonte Schule. Geplant sind Module, in denen bestimmte Fächer wie Sport oder Biologie in Englisch – als erste Fremdsprache – unterrichtet werden. Spanisch und Französisch werden als zweite Fremdsprachen unterrichtet.

Derzeit läuft der Innenausbau. Dabei durften auch die Schüler mitreden. Ganz oben auf der Wunschliste standen farbenfrohe Räume, ein Rückzugsort, ein grüner Schulhof sowie ein Schulmaskottchen. Neben interaktiven Tafeln und moderner Unterrichtsausstattung soll das Gymnasium auch mit W-LAN ausgestattet werden.

Von Josefine Sack

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