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Schönefeld Wohnungsbau in Schönefeld-Nord: Muss der Mauerweg weichen?
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15:42 11.10.2019
Vorerst müssen die Schweine auf Stadtrandhof in der Waltersdorfer Chaussee in Schönefeld nicht weichen. Quelle: Josefine Sack
Schönefeld

Derzeit tüfteln die Stadtplaner an der Grobplanung für ein neues Planungsgebiet in Schönefeld-Nord. Es schließt unmittelbar ans Dichterviertel an und verläuft entlang der Rudower Chaussee bis zur Berliner Stadtgrenze.

Für den Berliner Mauerweg könnte das angedachte Neubaugebiet zur Gefahr werden: Der bei Fahrradfahrern und Spaziergängern beliebte ehemalige Grenzposten-Weg an der Landesgrenze im Norden muss im Zuge der Planungen höchstwahrscheinlich weichen. Das bestätigte Planer Jörg Siegmüller am Donnerstagabend im Entwicklungsausschuss der Gemeinde Schönefeld.

Beliebtes Naherholungsgebiet im Schönefelder Norden

Der Schönefelder Ortsvorsteher Lutz Kühn (SPD) bedauerte, dass der Weg den Planungen aller Wahrscheinlichkeit nach zum Opfer fällt. Er wollte wissen, ob über einen Ausgleich nachgedacht werde. Ob es einen Ersatz für den ehemaligen Grenzweg geben wird, ist offen.

Unklar ist auch, ob der Stadtrandhof an der Waltersdorfer Chaussee von den Stadtentwicklungsplanungen im benachbarten Planungsgebiet, das im Osten an den Teilbereich grenzt, betroffen ist. „Wir hoffen, dass wir bleiben können“, sagte Julius Wrede (CDU), der den Stadtrandhof mit seiner Frau betreibt. Angeblich sei eine Bebauung nur bis zum Grenzweg vorgesehen. Laut Flächennutzungsplan ist das Areal dort als Freizeit- und Erholungsgebiet eingetragen.

Von Josefine Sack

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