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Schönefeld Berlins Fluggäste sind größtenteils unter 35 Jahre alt
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00:24 15.06.2019
Die Zahl der Flugreisenden, die die Berliner Flughäfen nutzen, nahm im ersten Quartal um 16 Prozent zu. Quelle: Nadine Pensold
Berlin

In der aktuellen Diskussion um mehr Klimaschutz gehört die Reduktion von Flugreisen mit zu den am meisten geforderten Maßnahmen, die zur Reduktion von CO2 führen sollen. Vor allem der Verzicht auf Kurzstrecken- und Inlandsflüge wird dabei vielfach genannt. Ein Blick auf die aktuelle Fluggastbefragung der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB) zeigt allerdings, dass im ersten Quartal dieses Jahres ein entgegengesetzter Trend zu beobachten ist: Unter den Top fünf der von Schönefeld und Tegel aus angeflogenen Ziele ist mit London nur eine einzige Stadt, die nicht in der Bundesrepublik liegt. Die meistgenutzten Verbindungen sind die Kurzstrecken nach Frankfurt am Main, München, Köln/Bonn und Düsseldorf.

Zahl der Passagiere und Flüge steigt in Berlin

Sowohl die Zahl der Flüge als auch der Passagiere ist in den ersten drei Monaten dieses Jahres im Vergleich zum ersten Quartal 2018 gestiegen. Mit knapp 7,9 Millionen Fluggästen verzeichnen die Berliner Flughäfen hier einen Zuwachs um 16 Prozent zum Vergleichszeitraum. Die Zahl der Flüge nahm um 13,5 Prozent zu – und so starteten und landeten zwischen Anfang Januar und Ende März mehr als 68 600 Flieger an den Standorten Tegel und Schönefeld, wie aus dem Verkehrsberichte der FBB hervorgeht.

Aus dem Quartalsbericht zur Fluggastbefragung lassen sich auch andere interessante Zahlen herauslesen. Beispielsweise, welchen Altersgruppen die Passagiere angehören, die an den Berliner Airports in den Flieger steigen. Die Gruppen, die am meisten fliegen sind mit 33 Prozent die 26- bis 34-Jährigen sowie die 16- bis 25-Jährigen (21 Prozent). Am wenigsten reisen die 55- bis 64-Jährigen (ihr Anteil liegt bei acht Prozent) und Menschen über 65 (drei Prozent).

Onlinebuchungen überwiegen

63 Prozent der Passagiere, die die Berliner Flughäfen nutzen, sitzen aus privaten Gründen im Flieger, Geschäftsreisende machten somit 37 Prozent der Fluggäste im ersten Quartal 2019 aus. Gebucht werden die meisten Flüge mittlerweile im Internet. Während die Onlinetickets 82 Prozent ausmachen, werden noch sechs Prozent klassisch über Reisebüros bezogen. Die übrigen zwölf Prozent machen Firmenbuchungen aus.

Mehr als die Hälfte der Passagiere reisten nur mit Handgepäck, etwa ein Drittel hat zusätzliches Aufgabegepäck mit an Bord und nur vier Prozent sind bei ihrer Reise ganz ohne Gepäck unterwegs.

Von Nadine Pensold

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