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Schulzendorf Christoph Lohse dreht unermüdlich Filme
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19:21 25.01.2019
Der Hobby-Filmer Christoph Lohse vor seinem Schnittcomputer. In der Hand hält er seine erste Schmalfilmkamera. Quelle: Josefine Sack
Schulzendorf

Über Handy-Videos und verwackelte Youtube-Aufnahmen kann Christoph Lohse nur den Kopf schütteln. Seit mehr als 50 Jahren dreht der Schulzendorfer Filme, zuerst auf Acht-Millimeter-Streifen, heute digital. „Heute wird oft, ohne nachzudenken, auf Teufel komm’ raus losgeschossen“, sagt er.

Christoph Lohse hat das Filmen im Blut. „Schon als ich ihn 1964 kennenlernte, hatte er drei Kameras um den Hals hängen“, erinnert sich seine Frau Doris, die ihn seither bei seinen Filmprojekten unterstützt. Eine seiner ersten Kameras, eine tschechische Schmalfilmkamera vom Typ Admira, hat der 82-Jährige bis heute in seinem Fundus.

Vom Amateur zum Profi

Was das Filmen angeht, ist der studierte Elektroingenieur zwar Autodidakt, aber einer, der sein Handwerk versteht. Vom Drehbuch bis zum Schnitt – sämtliche Filme sind Handarbeit. Über die Jahre sind hunderte Filme zusammengekommen. Die meisten dokumentieren das Familienleben und seinen Heimatort. Aber auch Bauprojekte wie den Großflughafen oder den Umbau des Berliner S-Bahnhofs Ostkreuz hat Lohse mit der Kamera kritisch begleitet.

1990 stieg der Hobbyfilmer auf Videotechnik um. Seine Schmalfilm-Schätze – als Schmalfilm werden Filmformate bezeichnet, die schmaler sind als der 35 Millimeter breite Normalfilm – sind inzwischen digitalisiert. Auf sein Archiv ist der Filmemacher besonders stolz. Immer wieder greift er für neue Werke auf das historische Material zurück.

Schulzendorf-Fortsetzung folgt

2007 drehte er einen Film über die Geschichte Schulzendorf. Derzeit arbeitet Lohse an einer Fortsetzung. In „Schulzendorf 2“ wollen er und seine Frau Doris zeigen, wie sich die Gemeinde weiterentwickelt hat. Wann der Film präsentiert wird, kann Lohse noch nicht sagen. „Ich habe 2018 viel aufgenommen und bin dabei, das Material zu sichten“, verrät er.

Wer sich bis dahin nicht gedulden möchte, kann sich bereits am 15. Februar Lohses 72-minütigen Streifen „Entlang der Dahme“ (2010) im Kulturklub „Butze“ ansehen.

„Entlang der Dahme“ ist am 15. Februar um 18 Uhr in der Kultur- und Begegnungsstätte „Butze“, August-Bebel-Straße 73, zu sehen. Um Anmeldung wird gebeten, unter 033762 42478 oder 033762 40070.

Von Josefine Sack

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