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Schulzendorf Schulzendorf diskutiert über Standort für neue Kita
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15:18 07.08.2019
Die Fläche des ehemaligen Rathauses in der Otto-Krien-Straße 26 wurde schon einmal als Kitastandort identifiziert. Zurzeit ist das Grundstück eher für einen sozialverträglichen Wohnungsbau vorgesehen. Quelle: Josefine Sack
Schulzendorf

Kitaplätze in Schulzendorf sind rar – und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Im Gegenteil.

Allein im neuen Wohngebiet „Ritterschlag“ entstehen derzeit im Akkord mehr als 400 Wohneinheiten. Die ersten Familien ziehen demnächst ein. Um den Bedarf ab Herbst zu decken, musste die Gemeinde bereits kurzfristig 39 zusätzliche Betreuungsplätze schaffen.

Es gibt kaum noch Grundstücke

Der Zuzug stellt die Gemeinde vor ein Dilemma: In Schulzendorf gibt es kaum Bauland. Die wenigsten noch verfügbaren Flächen gehören der Gemeinde. Als idealer Kita-Standort gilt das Wohngebiet „Am Mühlenschlag“. Noch in diesem Jahr soll der geänderte Bebauungsplan für das Areal, das der Kirche gehört, beschlossen werden. Weil im Mühlenschlag Wohnungen entstehen sollen, wird die dort geplante Kita den Bedarf an Plätzen in der Gemeinde insgesamt aber kaum decken.

Die Schulzendorfer SPD hat darum in dieser Woche erneut das ehemalige Rathaus in der Otto-Krien-Straße als potenziellen Standort ins Spiel gebracht. Die Nutzung der Fläche für eine neue Kindertagesstätte wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach diskutiert. Das Grundstück ist jedoch für sozialverträgliche Wohnungen vorgesehen.

Alternativstandort in der Brückenstraße

Bürgermeister Markus Mücke (parteilos) bestätigte auf Nachfrage, dass sich der Sozialausschuss am Dienstagabend über drei zusammenhängende Grundstücke etwas weiter südlich, in der Brückenstraße/Ecke Herweghstraße, als Alternative verständigt hat. Die benachbarten Flurstücke gehören der Gemeinde und umfassen zusammen mehr als 3000 Quadratmeter. Die Fläche sei angemessen, um dort eine ausreichend große Kita zu bauen, hieß es.

Nach weiteren Beratungen könnte die Gemeindevertretung bereits im September grünes Licht für das Projekt geben.

Von Josefine Sack

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