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Dahme-Spreewald Schwerer Auffahrunfall auf der A 12
Lokales Dahme-Spreewald Schwerer Auffahrunfall auf der A 12
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17:10 04.11.2019
Schwerer Auffahrunfall auf der BAB 12: Zwischen Spreenhagen und Friedersdorf Vollsperrung Am Montag, den 4.11.2019 kam es auf der BAB 12 erneut zu einem schweren Verkehrsunfall. Quelle: aireye
Friedersdorf

Am Montag kam es auf der A  12 erneut zu einem schweren Verkehrsunfall. Zwischen den Anschlussstellen Spreenhagen und Friedersdorf rutschte ein nachfolgender Lkw auf seinen verkehrsbedingt haltenden Vordermann. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Spreenhagen und Storkow wurden mit dem Rettungsdienst alarmiert, die Autobahn musste für etwa eineinhalb Stunden in Richtung Dreieck Spreeau voll gesperrt werden.

Kollision mit dem Vordermann

Der polnische Lkw-Fahrer kollidierte mit seinem Vordermann. Geistesgegenwärtig riss er dabei das Lenkrad nach links, sodass nur die Beifahrerseite den vollen Aufprall abfing. Zeitgleich ging die Bremsanlage des Lkws automatisch in eine Vollbremsung, aus der sie sich später auch nicht lösen ließ. Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Spreenhagen und Storkow waren nach Alarmierung nur wenige Minuten später vor Ort. Der Fahrer wurde zwischenzeitlich vom bereits anwesenden Rettungsdienst versorgt, er blieb unverletzt.

Betriebsstoffe ausgelaufen

Nach der Kontrolle möglicher Brandgefahren kümmerten sich die Einsatzkräfte um auslaufende Betriebsstoffe. Die weiterfahrenden Fahrzeuge hatten zwischenzeitlich eine rutschige Bahn auf einer Länge von mehr als 200 Meter geschaffen.

Reinigungsdienst organisiert

Die ebenfalls alarmierten Kräfte der Autobahnmeisterei organisierten sofort einen Reinigungsdienst und sperrten den betroffenen Fahrstreifen ab. Mit hohem Kraftaufwand schafften es die Kräfte der Feuerwehr, das sperrige Fahrzeug, beladen mit Stahlträgern, auf die Seite zu ziehen. Damit gewährleisteten sie eine mögliche Passage über den linken Fahrstreifen.

Bergungsdienst aus Polen

Der angeforderte Bergedienst aus Polen traf ebenfalls zeitnah ein, sodass die anhaltende Behinderung durch Sperrung eines Fahrstreifens schnell wieder aufgelöst werden konnte. Der zweite am Unfall beteiligte Lkw konnte sein Fahrzeug bis zur Werkstatt eigenständig weiter fahren, der Aufgefahrene musste abgeschleppt werden. Um die Ölspur kümmerte sich ein extra angefordertes Spezialunternehmen.

Von MAZonline

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