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Dahme-Spreewald Schwerin soll ein Wappen bekommen
Lokales Dahme-Spreewald Schwerin soll ein Wappen bekommen
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00:32 13.04.2018
Heinz Gode (l.) und Oliver Theel, der derzeit kommissarisch die Verwaltung des Amtes Schenkenländchen leitet. Quelle: Karen Grunow
Schwerin

Die Schenkenländchen-Gemeinde Schwerin soll auch endlich ein eigenes Wappen erhalten. „Wir haben die Diskussion schon lange geführt“, erzählt der ehrenamtliche Bürgermeister Heinz Gode (BI Schwerin). Bei einem Dorffest gab es sogar schon mal einen Wettbewerb, die Einwohner selbst waren dazu aufgerufen worden, eigene Ideen für ein Wappen einzureichen. „Da waren sehr schöne Entwürfe dabei“, erinnert Gode sich.

Allerdings ist bei der Entwicklung eines Ortswappens einiges zu beachten, die Regularien dafür sind sehr konkret. Deshalb haben sich die Schweriner nun Unterstützung bei dem Zeuthener Heimatkundler Wolfgang Mai geholt. Der hatte nicht nur das Wappen seines Heimatortes konzipiert, sondern steht bereits hinter zahlreichen solcher Ortskennzeichen in der Region – er erfand beispielsweise auch die Flaggen von Halbe und Wildau.

Entwurf muss vom Land genehmigt werden

Die Gemeindevertreter von Schwerin hatten kürzlich Gelegenheit, gleich mehrere von Wolfgang Mais Vorschlägen zu begutachten. „Das war eine sehr schnelle Entscheidung“, sagt Heinz Gode über den Entwurf, der nun das Wappen des Ortes werden könnte. Darüber befinden nicht nur die Gemeindevertreter, so ein Wappen-Entwurf muss letztlich durch das Land Brandenburg genehmigt werden. Dort wird dann noch mal genau überprüft, ob alle heraldischen Regeln eingehalten wurden. Es gibt mehrere hundert mögliche Symbole, die verwendet werden können. Ein Wappen muss in sehr klarer symbolhafter Form am besten Historie und Gegenwart vereinen. Wolfgang Mai befasst sich seit mittlerweile mehr als 20 Jahren mit Wappenkunde und kennt sich da bestens aus.

Zwei Hechte auf blau-grünem Grund

Für Schwerin hat er nun ein Wappen gestaltet, auf dem zwei Hechte zu sehen sind auf blau-grünem Grund, ein weißes S steht für Schwerin, markiert aber auch die Trennung zwischen waldreichem Gebiet und dem See. Außerdem gibt es ein Fachwerkhaus. „Unser Dorf geht ja zurück auf eine alte Kossätensiedlung“, erklärt Heinz Gode dazu. „Es ist sehr schön geworden“, freut der Bürgermeister sich.

Wenn alles klappt und Wolfgang Mais Vorschlag so in Potsdam genehmigt wird, dann kann also künftig auch Schwerin in der Teupitzer Verwaltung des Amtes Schenkenländchen mit einem eigenen Wappen aufwarten. Denn bislang ist an der Stelle, an der die anderen Kommunen des Amtes in der Ortsübersicht im Sitzungssaal ihre Wappen präsentieren, bei Schwerin gähnende Leere.

Von Karen Grunow

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