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Dahme-Spreewald Das Dahmeland im Oktoberfest-Taumel
Lokales Dahme-Spreewald Das Dahmeland im Oktoberfest-Taumel
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17:07 03.10.2019
Drei Schläge brauchte Bürgermeister Marco Kehling, dann war das Bierfass beim Oktoberfest in Klein Köris angezapft. Quelle: Gerlinde Irmscher
Klein Köris

Was einmal klein angefangen hat, ist von Jahr zu Jahr gewachsen. Zum inzwischen achten Mal hat der Klein Köriser Heimatverein zum Oktoberfest in das Festzelt auf der Ablage eingeladen. Schon längst kommen nicht mehr nur die Einheimischen. Es hat sich herumgesprochen, dass auch die Köriser „Wiesn“ können. Und wie es sich für ein zünftiges Oktoberfest gehört, kamen die Besucher auch in der richtigen „Kleiderordnung“: die Damen im Dirndl, und wer von den Herren keine Lederhose im Schrank hatte, kam wenigstens im karierten Hemd.

Nicolas Dochan und Oskar Kache achteten am Einlass darauf, dass auch jeder sein richtiges Bändchen bekam. Weiß bedeutete: kein Alkohol. Gestreift bedeutete: nur Bier. Wer ein schwarzes Bändchen hatte, durfte alles trinken. Die meisten machten davon später auch Gebrauch.

Das Oktoberfest in Klein Köris muss sich hinter seinen bayerischen Vorbildern nicht verstecken. Das Festzelt war voll, die Deko zünftig – und so sah das Ganze aus.

Gleich zur Öffnung des Zeltes waren die ersten Gäste da. Als gegen 20.30 Uhr der Heimatverein in Oktoberfesttracht einmarschierte, war das Zelt schon rappelvoll. „Schön dass Ihr wieder da seid“, begrüßte Britta Dochan die „Oktoberfestspitzbuben“, die den musikalischen Part übernahmen. Sie bedankte sich bei allen, die beim Aufbau geholfen haben, vor allem bei Christine Riese, die für die Dekoration zuständig war. Und nachdem Bürgermeister Marco Kehling (CDU) mit drei Schlägen das Fass angestochen hatte, blieb ihr nur noch zu verkünden „O`zapft is!“

Heimatverein schenkte Bier aus

Bayrische Spezialitäten wie Schweinshaxe oder Wurstsalat vom Restaurant „Zur Seeterrasse“ sorgten für das leibliche Wohl, die Jungs vom Heimatverein hatten alle Hände voll zu tun beim Bierausschank.

„Schön, dass sich so eine süddeutsche Tradition bei uns etabliert hat und die Einwohner auch im Herbst ihr Fest haben“, freute sich Marco Kehling.

Matthias Vogel und Ronny Bensch aus Lohsa in der Oberlausitz sind Oktoberfest erprobt. In Klein Köris waren sie auf Einladung eine Köriser Kumpels. „Die Fahrt hat sich gelohnt. Die Atmosphäre ist familär, es gibt kein Massengetrampel und Drängeln“, sagte Ronny Bensch.

Erstmals musste der Heimatverein auch das Zelt nicht aus eigener Kraft aufstellen. Das Hotel „Zur Seeterrasse“, Riese Reisen, Firma Pause, Uwe Kulessa und Magic Color hatten dafür eine Firma gesponsert.

Von Gerlinde Irmscher

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