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Dahme-Spreewald Esel-Touren durch den Naturpark
Lokales Dahme-Spreewald Esel-Touren durch den Naturpark
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01:15 18.08.2018
Nicole Mohr und Daniel Fiedler mit ihren Heidesee-Eseln Fridolin, Cara, Moorchen und Rudi Quelle: Gerlinde Irmscher
Streganz

Die vier Hausesel Fridolin, Rudi, Moorchen und Cara haben seit März ihr Zuhause bei Nicole Mohr und Daniel Fiedler in Streganz gefunden. Dort können sich Interessierte die vier „ausleihen“, um sich mit ihnen als Begleiter auf eine Wanderung durch die wundervolle Landschaft im Naturpark Dahme-Heideseen machen. Angefangen von zweistündigen Spaziergängen bis hin zu ganztägigen Eseltrekkingtouren ist alles möglich. „Wir stellen uns da voll auf die Wünsche unserer Kunden ein“, sagt Nicole Mohr. „Wenn gewünscht kommen wir auch mit, aber meist machen sich die Leute alleine mit den Grautieren auf den Weg“, berichtet sie.

Susanne und Rudi Priegnitz wagten gemeinsam mit Rainer Tussing und dessen Frau das Abenteuer. Nachdem sie Tipps von den Esel-Experten erhalten hatten, was man beachten sollte, zogen die vier Berliner und drei Esel los.

Menschen und Esel auf ihrem Weg durch den Naturpark Dahme-Heideseen. Quelle: Gerlinde Irmscher

Cara erwartet Eselnachwuchs

Durch lautstarkes I-ah protestierte Cara, weil sie zu Hause bleiben musste. „Für sie ist das Wandern im Moment zu anstrengend“, klärte Daniel Fiedler auf. Cara sei im Mutterschutz und werde irgendwann demnächst ein Fohlen zur Welt bringen. „Das Fohlen ist für uns ein einziges Überraschungsei, als wir die Esel geholt haben, hat wohl keiner bemerkt, dass Cara trächtig ist“, so Fiedler . Er hofft nun, dass er demnächst morgens in den Stall kommt und das Fohlen da ist.

Nach rund zweieinhalb Stunden waren die Wanderer mit den drei anderen Eseln wieder auf dem Hof. Etwas müde aber mit strahlenden Gesichtern. Zwar hatten sie ihr Ziel – den Streitberg – nicht ganz erreicht, weil Fridolin einfach stehen blieb, den sturen Esel herauskehrte und nicht zum Weiterlaufen zu bewegen war, aber das war dann auch gut so. „Nach Fahrplan geht bei so einer Wanderung nichts, es entscheidet allein der Esel und wenn man das zulässt, ist es eine tolle Übung mit den Tieren“, sagte Rudi Priegnitz. Er verriet auch, dass er sich nicht nur einmal dabei erwischt habe, dass er mit seinem vierbeinigen Namensvetter sprach.

Fazit: Der Ausflug war ein Abenteuer

Dass es ein einzigartiges Erlebnis mit allen Höhen und Tiefen war und man keine Chance habe, wenn der Esel nicht will, erzählte Susanne Priegnitz bei ihrer Rückkehr auf den Hof. „Es war schon auch anstrengend, aber mal was ganz anderes, wie so ein kleines Abenteuer“, freute sich Rainer Tussing, der an Moorchens Seite ging. Am Ende gab es eine herzliche Verabschiedung zwischen den Zwei- und Vierbeinern.

Weitere Informationen unter www.heidesee-esel.de

Von Gerlinde Irmscher

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