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Dahme-Spreewald Stromladesäulen und Carsharing für KW
Lokales Dahme-Spreewald Stromladesäulen und Carsharing für KW
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13:32 14.12.2016
Elektroautos für das Carsharing – Bürgermeister Lutz Franzke (SPD) will 2017 vier PKW aus eigenen Haushaltsmittel für die Stadt und Bürger anschaffen. Quelle: dpa
Königs Wusterhausen

Königs Wusterhausen soll grüner und moderner werden, mit mehr Elektromobilität, weniger Gestank und Lärm. Das ist das Ziel von Bürgermeister Lutz Franzke (SPD). Bereits für das nächste Jahr plant er die Installation neuer Stromladesäulen sowie die Anschaffung von Autos für das Carsharing, das die gemeinschaftliche kurzzeitige Anmietung von Fahrzeugen für jedermann erlaubt.

Geld für Carsharing und Ladesäulen

„Ich werde einen Vorschlag für den Haushalt 2017 machen, für die ÖPNV-Entlastung und die Einführung von Elektromobilität und Carsharing 250 000 Euro einzuplanen. Davon können vier neue E-Fahrzeuge angeschafft werden. Ebenso wird es bis zu zehn Ladesäulen im engeren Bahnhofsumfeld – zwei am Rathaus, zwei am Bahnhof, weitere für das Carsharing – geben. Wir müssen ganz viel, schnell besser machen. Wir ersticken sonst im Verkehr, gerade wenn der BER-Flughafen eröffnet“, sagte Franzke auf MAZ-Anfrage. „Das ist ein langwieriger Prozess, aber wir werden letztlich besser sein als andere Kommunen.“

Die Neuanschaffungen will der SPD-Mann ohne Fördermittel aus dem eigenen Haushalt finanzieren. Einerseits geht es ihm um die Luftgüte, die Reduzierung von Gestank, Lärm und CO2. Anderseits bemüht er sich um ein modernes, grünes Image der Stadt, das Unternehmen und Privatleute nach Königs Wusterhausen bringen soll.

Für eine gute Anbindung sorgen

Ebenfalls setzt er sich für eine gute Verbindung von Königs Wusterhausen nach Schönefeld ein, vom Bahnhof etwa zum Gewerbepark Niederlehme, den 300 Wohnungen im Königspark, besonders aber um die Bereitsstellung eines Busshuttles und einer Carsharing-Alternative für Unternehmen, die sich auf dem erweiterten Technologieparkgelände des Funkerbergs ansiedeln. „Sonst kommen die Unternehmen, die da bauen, und die Leute, die da wohnen wollen, erst gar nicht zu uns und wir können einpacken.“

Hybridbusse sollen kommen

Auch die Einführung von Hybridbussen mit Wasserstoff- und Elektroantrieb steht auf der Wunschliste des Stadtoberhaupts. Dafür sucht Franzke den Schulterschluss mit anderen Gemeinden und dem Landkreis. „Mein Wunsch und realistisch ist, dass in den nächsten fünf Jahren bereits drei Hybridbusse im Nordkreis LDS fahren. Das ist aber eine Entscheidung des Kreises“, so Franzke. Sollte sich die Einführung verzögern, kann sich der Mann im Rathaus auch die sukzessive Erneuerung des Busbestandes der Regionalen Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald (RVS) vorstellen.

Kein Thema bei der RVS

RVS-Sprecher Lutz Strohschein: „Das ist bei uns bisher kein Thema. Man braucht dafür die Infrastruktur, die Busse sind teurer.“ Ein grundlegendes Problem sei auch, dass man sich an bestimmte Hersteller binde. „In der Regel machen das städtische Verkehrsbetriebe, wo die Luftreinhaltung eine Rolle spielt“, so Strohschein.

Von Oliver Becker

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