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Dahme-Spreewald Kulturtipps: Das ist los am Wochenende in der Region
Lokales Dahme-Spreewald

Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald: Kulturtipps fürs Wochenende

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22:37 14.10.2021
Der Kulturverein Großbeeren veranstaltet am 16. Oktober ab 20 Uhr eine Bluesnacht im Gemeindesaal. Mit dabei sind Kat Baloun (Foto), Blues Rudy, Nils von der Leyen, Jan Hirte und Dorian Gollis. Karten: www.kulturverein-grossbeeren.de erhältlich. Für diese Veranstaltung gilt die 2G-Regel.
Der Kulturverein Großbeeren veranstaltet am 16. Oktober ab 20 Uhr eine Bluesnacht im Gemeindesaal. Mit dabei sind Kat Baloun (Foto), Blues Rudy, Nils von der Leyen, Jan Hirte und Dorian Gollis. Karten: www.kulturverein-grossbeeren.de erhältlich. Für diese Veranstaltung gilt die 2G-Regel. Quelle: Veranstalter
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Teltow-Fläming/Dahme-Spreewald

Es gibt einiges zu erleben am Wochenende in den Landkreisen Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming. Die MAZ gibt einen Überblick über Konzerte, Lesungen und mehr.

Chanson-Klassiker in Kablow

Sirid Heuts (links) und Caroline du Bled bilden das Duo Piaf Royal. Quelle: Sabine Mittermeier

Kablow. Der Kulturbund Dahme-Spreewald veranstaltet am Sonntag, dem 17. Oktober, ein Chansonkonzert mit dem Titel „Piaf, Aznavour und mehr“ in der Kirche Kablow. Beginn ist um 16 Uhr. Zu Gast ist das Duo Piaf Royal. Französische Chansons sind ein unverwechselbares Kulturgut. Der Kulturbund bietet diesem Genre seit nunmehr zehn Jahren eine Plattform. So auch dem Duo Piaf Royal.

Zu hören gibt es einen Streifzug durch die französischen Chansons mit der gebürtigen Pariserin, Sängerin und Arte-Moderatorin Caroline du Bled. Sie interpretiert und moderiert Klassiker der großen Chanson-Legenden, wie Edith Piaf, Charles Aznavour und anderen – unterhaltsam plaudernd in deutscher Sprache mit französischem Akzent. Begleitet wird sie von der Berliner Akkordeonistin Sirid Heuts, die schon des Öfteren beim Kulturbund zu Gast war.

Bei dieser Veranstaltung gilt die 3G-Regel. Karten gibt es unter anderem in der Stadtbuchhandlung Radwer in Königs Wusterhausen, Tel. 03375/29 36 67, im Dorfgemeinschaftshaus Kablow, Tel. 03375/29 49 04 oder in der Lotto-Annahmestelle in Zernsdorf, Tel. 03375/20 97 25.

Astronomietag in der Sternwarte Dahlewitz

Zum deutschlandweiten Astronomietag sind Besucher in der Schul- und Volks-Sternwarte Dahlewitz willkommen. Quelle: Jutta Abromeit

Dahlewitz/Herzberg. Der deutschlandweite Astronomietag findet am Samstag, dem 16. Oktober, statt. Diesmal steht er unter dem Motto „Juwelen am Himmelszelt – eine Reise zu den Riesenplaneten“. Auch die Schul- und Volkssternwarte Dahlewitz wird sich an dieser Aktion beteiligen.

Auf der Beobachtungsplattform und im Astronomiekabinett finden ab 14 Uhr Sonnenbeobachtungen statt. Für Kinder wird es Bastelmöglichkeiten geben. Im Planetarium wird um 14, 15.30 und 17 Uhr der Sternenhimmel präsentiert und um 14.30 Uhr referiert Michael Wenzel zum Thema „Planeten – Geschwister der Erde“. Wie unsere Nachbarplaneten entstanden sind, welche Geheimnisse sie bergen und weitere Fragen werden in diesem Vortrag geklärt. Um 16 Uhr spricht Peter Mein über die „Planetenkamera“. Derzeit stehen die Gasriesen Jupiter und Saturn unübersehbar am Abendhimmel. Durch das Teleskop sind sie ein imposanter Anblick. Doch warum werden die Fotos mit dem Handy oder der Spiegelreflex-Kamera nicht so gut? Warum braucht man eine spezielle Kamera für die Planetenfotografie? Darauf gibt der Vortrag die Antwort. Und er gibt eine Einführung in die Grundlagen der Planetenkameras und wie damit gute Bilder der Gasriesen gemacht werden.

Im Observatorium sind ab 20 Uhr Beobachtungen am 50-Zentimeter-Spiegelteleskop möglich.

Die Vorträge um 14.30 und 16 Uhr werden auch live im Internet übertragen. Der Zugang erfolgt über die Webseite https://www.sternwartedahlewitz.de

Sollte schlechtes Wetter sein, finden nur die Vorführungen im Planetarium und die Aktivitäten für die Kinder statt.

Auch die Herzberger Sternfreunde beteiligen sich am Astronomietag. Ab 20 Uhr können im Planetarium – bei guten Beobachtungsbedingungen – die großen Planeten Jupiter und Saturn sowie weitere Himmelsobjekte durchs Teleskop betrachtet werden.

Buchpremiere in Rangsdorf

Yvonne Zitzmann präsentiert im Gedok-Haus ihren Roman „Tage des Vergessens“. Quelle: Privat

Rangsdorf. Die Rangsdorfer Autorin Yvonne Zitzmann präsentiert am Freitag, 15. Oktober, um 19 Uhr ihr Erstlingswerk „Tage des Vergessens“ auf einer Buchpremiere im Gedok-Haus in Rangsdorf. Musikalisch begleitet wird sie von Katja Buckler am Akkordeon.

In einer ehemaligen Klinik forscht Professor Marx an der Pille für gezieltes Vergessen (während im Stockwerk darunter an einem Mittel gegen Alzheimer gearbeitet wird). Marx bietet Marian Wechsler die Stelle eines Studienleiters zur Erprobung seiner Pille an. Worauf er noch warte, drängt seine Frau Eva, immerhin sei er Psychologe und Wissenschaftler, und auch das Geld könnten sie gut brauchen. Auf längeren, nicht ganz uneigennützigen Druck Evas stimmt Marian zu. Mit sieben Probanden geht es los. Sie wünschen nichts sehnlicher, als einen Abschnitt aus ihrem Leben endgültig hinter sich zu lassen. Als bekannt wird, dass Professor Marx schon lange an dem Wirkstoff forscht und es vor Zeiten bereits zu Auffälligkeiten gekommen ist, stellt sich die Frage, ob die Pille überhaupt auf den Markt kommen soll.

Dieser Debütroman von Yvonne Zitzmann kreist um das brisante Thema, was medizinisch und wissenschaftlich noch zu verantworten ist. Er basiert auf tatsächlich in der DDR-Zeit von westlichen Pharmakonzernen durchgeführten Forschungen.

Hornmusik in der Wernsdorfer Kirche

Das Potsdamer Hornquartett gastiert am Sonntag in der Kirche Wernsdorf. Quelle: Agentur

Wernsdorf. Unter dem Motto „Lasst lustig die Hörner erschallen“ – Hornmusik aus vier Jahrhunderten“ spielt das Potsdamer Hornquartett am Sonntag, 17. Oktober, in der Kirche Wernsdorf volkstümliche und konzertante Musik aus verschiedenen Epochen. Das Quartett besteht seit 29 Jahren und setzt sich aus Mitgliedern des Deutschen Filmorchesters und freischaffenden Musikern zusammen. In einer Kombination von Musik und Text, erfährt der Zuhörer Wissenswertes über das Waldhorn. Außerdem werden auch volkstümliche Werke zur Aufführung kommen, die unter anderem auch das Waldhorn in der Jagdmusik zeigen. Das Konzert beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Es gilt die 3G-Regel.

Eine Anmeldung per E-Mail ist erforderlich: Vorsitzender@kirchbauverein-wernsdorf.de.

Blues und Soul im Luckenwalder Theaterkeller

Indijana and The Bandits treten am Freitag im Luckenwalder Theaterkeller auf. Quelle: Promo

Luckenwalde. Indijana & The Bandits kommen am Freitag, 15. Oktober, in den Luckenwalder Theaterkeller. Das Konzert ist der Ersatztermin für die geplante Veranstaltung vom 3. April 2020. Los geht es um 20 Uhr. Alle bereits gekauften Tickets für den ursprünglichen Termin behalten ihre Gültigkeit. Die Musiker präsentieren Blues und Soul á la Etta James und Bonnie Raitt. Indijana’s eigene Songs stehen der alten Musik in nichts nach. Und so bieten sie eine mitreißende Show aus bekannten und eigenen Songs mit Elementen aus Soul, Texas Blues, Rhythm & Blues und einem Hauch Berliner Großstadtklänge.

Militärgeschichtlicher Abend in Wünsdorf

Wünsdorf. Neuer Kalter Krieg – unter dieser Überschrift startet am Freitag, dem 15. Oktober, um 18 Uhr im Bücherstall der Bücherstadt Wünsdorf eine neue Reihe militärgeschichtlicher Abende. Erster Gast wird Uwe Markus, Soziologe und Oberleutnant a.D., aus Berlin sein. Er ist seit 1996 Dozent und Kommunikationsberater.

Markus weilte schon häufiger in der Bücherstadt und hat mit seinen Themen wie Waffenschmiede DDR oder Schlachtfeld Deutschland für informationsreiche und streitbare Veranstaltungen gesorgt. Jetzt kommt er mit seinen aktuellen Überlegungen zum neuen Kalten Krieg nach Wünsdorf. Gedanken und Analysen, die ebenfalls demnächst in Buchform erscheinen werden. Dabei beleuchtet er auch die geopolitische Lage in Asien.

Zutritt haben Gäste nach der 2G-Regelung. Kartenbestellungen beim Förderverein „Freunde der Bücherstadt Wünsdorf e. V.“ unter Telefon 033702/96 00.

Vogelkundliche Wanderung im Glauer Tal

Der Spaziergang führt ins Wildgehege Glauer Tal. Quelle: Nadine Pensold

Blankensee. Die Arbeitsgruppe Ornithologie des Landschafts-Fördervereins Nuthe-Nieplitz-Niederung lädt für Samstag, dem 16. Oktober, um 14 Uhr zum Spaziergang ins Wildgehege Glauer Tal ein. Bei einem gemütlichen Spaziergang durch das Wildgehege erzählt ein Vogelkundler der Arbeitsgruppe Interessantes über Biologie und Lebensweise der Offenland liebenden Vogelarten und den Vogelzug im Herbst. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Naturparkzentrum. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine Anmeldung ist erforderlich unter der Telefonnummer 033731/70 04 62 oder mail@besucherzentrum-glau.de.

Timo Gross im Klubhaus

Ludwigsfelde. Die Veranstaltungsreihe „Live in Lu“ geht in eine neue Runde: Am 15. Oktober tritt Timo Gross im Klubhaus auf. Traditionsverbunden und modern wird der Stil des Musikers beschrieben, der vom Musikmagazin „Eclipsed“ sogar als „neuer Held der deutschen Bluesszene“ genannt wurde. Begleitet wird Gross von Alex Bernath am Schlagzeug und Parick Pilasrki am Bass. Der Ludwigsfelder Verein „Musik Leben“ veranstaltet das Konzert. Los geht es am Freitag um 21 Uhr, der Einlass beginnt um 20 Uhr. Karten gibt es unter www.reservix.de oder www.live-in-lu.de sowie an der Abendkasse. Es gilt die 2G-Regel.

Klezmer und Volksmusik im Rathaussaal Königs Wusterhausen

Daniel Weltlinger lässt seine Geige erzählen. Quelle: Bernd Atzenroth

Königs Wusterhausen. Das Daniel Weltlinger Quartett ist am 17. Oktober im Rathaussaal Königs Wusterhausen zu Gast. Der bekannte australische Geiger, Komponist und Musikproduzent Daniel Weltlinger ist der Kopf des Ensembles, das die musikalische Geschichte der Geige von Weltlingers Großvater erzählt, die von Ungarn aus eine Reise um die Welt bis nach Australien antrat. Dabei werden Elemente aus Klezmer, osteuropäischer Volksmusik und Jazz, aber auch eigene Kompositionen und freie Improvisationen verwendet, um diese Geschichte anschaulich zu machen. Beginn ist um 18 Uhr. Karten gibt es unter Tel. 03375/20 25 15 oder musikladen-kw@t-online.de.

Jubiläumsveranstaltungen in Zeuthen und Eichwalde

Gisela Gräning und Burkhard Fritz haben die Plakate für die Ausstellung in der Alten Feuerwache ausgewählt, gerahmt und gehängt. Quelle: Heidrun Voigt

Zeuthen/Eichwalde. Die Heimatfreunde Zeuthen präsentieren ihre Modellbahnausstellung zum 70. Jubiläum der S-Bahn Berlin-Grünau-Königs Wusterhausen vom 15. bis 17. Oktober im Sport- und Kulturzentrum Zeuthen. Kern der Ausstellung wird der symbolische Aufbau der Strecke Berlin-Görlitz-Breslau sein. Geöffnet ist die Schau am Freitag ab 13 Uhr (Eröffnung), am Samstag 10 bis 18 Uhr und am Sonntag 10 bis 17 Uhr.

In Eichwalde wird das 25-jährige Bestehen des Kulturzentrums Alte Feuerwache Eichwalde gefeiert. Zum Auftakt gibt es am 15. Oktober – nach einem Empfang – um 19 Uhr eine Vernissage. Der Heimatverein präsentiert eine Ausstellung mit Plakaten aus dem 25-jährigen Veranstaltungszeitraum im Haus. Der Kulturbeirat lädt am 16. Oktober um 17 Uhr zu einer Tanz-Challenge vor der Alten Feuerwache ein. Nach dem Song „Jerusalema“ wird eine Tanzlehrerin mit möglichst vielen Passanten eine einfache Choreographie einüben, und anschließend tanzen alle gemeinsam. Um 18 Uhr wird „Barluschke“, ein Dokumentarfilm von Thomas Heise, in der Feuerwache zu sehen sein. Er erzählt die Geschichte des Agenten Berthold Barluschke, der erst ein Handlanger des Staatssicherheitsdienstes der DDR war und dann des Bundesnachrichtendienstes. Am 17. Oktober um 17 Uhr gibt es eine Lesung mit Dirk Neubauer. Der Autor und Bürgermeister der sächsischen Stadt Augustusburg will das politische System umbauen. Sein Weg aus der Krise: Das System vom Kopf auf die Füße stellen, die Hierarchie von Bund, Ländern, Kreisen und Kommunen radikal aufbrechen, die Rolle von Parteien hinterfragen.

Lesung im Alten Schoss Baruth

Baruth. Der Khuvsgul Klub Germany aus Baruth/Mark richtet am Freitag, 15. Oktober, eine Lesung mit Dendev Terbishdagva im Alten Schloss Baruth aus. Beginn ist um 18 Uhr. Der Autor liest aus seinem Buch „Im Jahr des Roten Affen“. Wenn der Rauch aus der Jurte seitlich nach oben steigt, wird es windig und regnerisch. Das wissen Nomadenmongolen schon als Kinder. Die Natur prägt seit Jahrhunderten ihren Alltag. Davon erzählt Terbishdagva, der in einer Jurte geboren wurde. Sein außergewöhnlicher Lebensweg führt ihn in die weite Welt – wie seine Vorfahren seit Dschingis Khan. Er studiert in der DDR, wo er eine Zeitenwende erlebt. In der bislang unbekannten Marktwirtschaft wird er zum erfolgreichen Unternehmer, geht jedoch nach einem Jahrzehnt in die Politik, um sein Land voranzubringen. Er erlebt, wie Parteien zu „Schützengräben der Oligarchen“ mutieren und die Mongolei als Rohstofflieferant ausgeplündert wird, sieht, wie Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden. Er erhebt seine Stimme vom anderen Ende der globalisierten Welt und rückt Probleme in unser Gesichtsfeld, die unser Leben betreffen; er hat Botschaften, die uns berühren, heißt es vom Veranstalter.

Der Eintritt zur Lesung ist frei. Da die Teilnehmerzahl aufgrund der geltenden Hygienevorschriften beschränkt ist, wird um Anmeldung unter wittke@stadt-baruth-mark.de gebeten.

Von MAZonline