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Dahme-Spreewald Aktuelle Ausstellungen in Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming
Lokales Dahme-Spreewald

Überbrlick: Aktuelle Ausstellungen in Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming

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16:36 02.08.2021
Einblicke in die Industriegeschichte der Stadt Ludwigsfelde gibt es im Stadt- und Technikmuseum Ludwigsfelde
Einblicke in die Industriegeschichte der Stadt Ludwigsfelde gibt es im Stadt- und Technikmuseum Ludwigsfelde Quelle: Lisa Neugebauer
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Teltow-Fläming/Dahme-Spreewald

Die Kunstwelt in Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming ist vielfältig. Egal ob Malerei, Grafik oder Installationen – für jedes Publikum ist etwas dabei. Künstler und Künstlerinnen möchten ihre Werke präsentieren. Aber auch die Dauerausstellungen in den Heimatmuseen locken viele Besucher an und zeigen, wie es einst in der Stadt und auf dem Land zuging. Die MAZ bietet einen Überblick über die derzeit laufenden Ausstellungen in den Galerien und Museen.

Baruth. In Baruth in der Galerie Packschuppen, Hüttenweg 19, kann man von Donnerstag bis Sonntag in der Zeit von 11 Uhr bis 17 Uhr die Ausstellung „Kraftakt“ besuchen. Vorgestellt werden unter anderem Aktzeichnungen der Künstlerin Gudrun Bröchler-Neumann. Außerdem gibt es nach wie vor „Werksiedlungen in Brandenburg“ im Museumsdorf Baruther Glashütte zu sehen. Dabei handelt es sich um eine historische Reise von der Wohnform des Industriezeitalters zum Zielort des Kulturtourismus. Besuchen kann man das Museumsdorf täglich von 10 Uhr bis 17 Uhr.

„Mohnblumen im Sommerwind“ von Grit Ritzel sind unter anderem bei der Kreisoffenen Ausstellung der Hobbykünstler zu sehen. Quelle: privat

Blankenfelde. Die 20. Kreisoffene Ausstellung der Hobbykünstler ist bis Dezember sowohl online unter www.kulturverein-blankenfelde.de als auch in der Alten Aula in Blankenfelde zu sehen. Interessierte melden sich für einen Besuch an unter Tel. 03379/374482.

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Blankensee. In der Ausstellung „Durchgehechelt“ im Bauernmuseum Blankensee wird gezeigt, wie früher Flachs verarbeitet wurde. Dabei kann man auch historische Geräte zur Verarbeitung bestaunen. Das Bauernmuseum hat am Mittwoch, Donnerstag und Freitag 10 Uhr bis 12 Uhr sowie 13 Uhr bis 17 Uhr geöffnet und am Samstag und Sonntag von 13 Uhr bis 17 Uhr.

Blankensee. Alles zur Vielfalt historischer Nutzpflanzen gibt es in der Ausstellung „Alte-Sorten-Garten“ im Naturparkzentrum am Wildgehege Glauer Tal noch bis zum 12. August zu sehen. Besichtigt werden kann die Ausstellung montags bis mittwochs 12 bis 16 Uhr, donnerstags bis sonntags und an Feiertagen von 10 bis 16 Uhr.

Dahme. In der Galerie „Kunstpause“ in Dahme können gleich zwei Ausstellungen besucht werden: „Ein Bilderbuch aufgeblättert von Doris Biet“ sowie „Gedankenspiele“ – Malerei und Grafik von Hartmut Fischer. Beide Ausstellungen sind mittwochs von 10.30 bis 11.30 Uhr geöffnet oder nach Vereinbarung unter Tel. 035451/978118.

Dahme. Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag kann man Heimatmuseum Dahme in der Töpferstraße 16 besuchen. Geöffnet ist 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr.

Eine Dauerausstellung über Heinrich Vogel ist im ehemaligen Pfarrhaus Dobbrikow zu sehen. Quelle: Margrit Hahn

Dobbrikow. Im ehemaligen Pfarrhaus in Dobbrikow kann man eine Dauerausstellung zu Heinrich Vogel besichtigen. Heinrich Vogel war von 1932 bis 1946 Pfarrer in Dobbrikow. Der Theologe engagierte sich seinerzeit mit Unterstützung der Kirchengemeinde in leitenden Ämtern der sogenannten Bekennenden Kirche gegen die nationalsozialistische Unterwanderung der Kirche, gründete mit anderen die damals illegale Kirchliche Hochschule in Berlin. Er erwies sich als entschiedener Gegner der Judenverfolgung und war neben seiner theologisch-wissenschaftlichen Tätigkeit auch Dichter vieler Lieder. Vogel war damit eine Persönlichkeit, deren Bedeutung weit über die Grenzen der Region hinaus reicht. All das dokumentiert die neue Dauerausstellung mit gut verständlichen Texten, spannenden Originaldokumenten und bisher unbekannten Fotos aus der Zeit. Die Schau kann immer samstags von 14 Uhr bis 17 Uhr besichtigt werden. Anmeldung und weitere Informationen unter dobbrikow.ausstellung@gmx.de

Großziethen. Der Kunsthof Mattiesson lockt Besucher mit der Ausstellung „Natur Pur“. Dabei werden Werke in Öl und Skulpturen aus Holz präsentiert. Weitere Informationen unter Tel. 0174/ 1841860.

Jänickendorf. 500 Jahre alte Gegenstände und Schriften können in der Museumsscheune Janickendorf, Gottower Weg 2, bestaunt werden. Täglich ist das Museum zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen: Tel. 03371/614479.

Jüterbog. Das Museum im Kulturquartier Mönchenkloster ist am Dienstag zwischen 10 Uhr und 17 Uhr sowie Mittwoch bis Sonntag von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Die Erlebnisausstellung „MitMachMittelalter“ lädt Familien zur Reise in die Vergangenheit ein. für Kinder zu finden. Bevor es losgeht schlüpft jedes Kind in ein Kostüm und damit in eine Rolle einer Person, die es im Mittelalter gab.

Kloster Zinna. Das Webhaus in der Berliner Straße 72 in Jüterbog ist einerseits ein Museum rund um das Thema Weben, aber auch ein Café lädt zum Verweilen ein. Täglich ist das Webhaus von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet, auch am Samstag und Sonntag.

Kloster Zinna. Im Siechenhaus Kloster Zinna gibt es eine Ausstellung zur Klostergeschichte, zum Siechenhaus selbst, zur Geschichte des Zinnaer Klosterbruders und es kann gekostet und gekauft werden.

Klein Köris. Das Freilichtmuseum Germanische Siedlung Klein Köris öffnet jeden ersten Sonntag im Monat von 10 bis 16 Uhr. Führungen können unter Tel. 0171/7492367 vereinbart werden.

Königs Wusterhausen. Die Wiege des Rundfunks steht in Königs Wusterhausen. Im Museum auf dem Funkerberg befindet sich eine Sammlung vollständig erhaltener Rundfunksender. Der Besuch des Sender- und Funktechnikmuseums ist derzeit nur nach Anmeldung unter Tel. 03375/5293601 möglich.

Königs Wusterhausen. Bis zum 27. August präsentiert Valerii Boldychev in der Touristinformation am Bahnhof in Königs Wusterhausen Fotografien aus Königs Wusterhausen und Umgebung. Die Bilder können montags bis freitags in der Zeit von 9 Uhr bis 15 Uhr besichtigt werden.

Über die Geschichte der Entwicklung der Heeresversuchsanstalt informiert die Dauerausstellung im Museum Kummersdorf. Quelle: Karen Grunow

Kummersdorf. Im Museum Kummersdorf informiert eine Dauerausstellung über die Entwicklung der Heeresversuchsanstalt von 1875 bis zur heutigen Zeit. Erst als Artillerieschießstand verwendet, wurde die Heeresversuchsanstalt dann von der Wehrmacht bis 1945 als Entwicklungs- und Erprobungszentrum für neue Waffensysteme und Ausrüstung genutzt. Auch zwei Raketentriebwerke wurde hier entwickelt. Ab 1939 wurde in Kummersdorf am - erfolglosen - Uranprojekt gearbeitet. Seit 2007 steht das gesamte Gelände unter Denkmalschutz. Das Museum ist sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

Lübben. Im Rahmen der Aquamediale wird am 7. August um 14 Uhr die Ausstellung des Kinderkunstprojektes in der Rathaus-Galerie in Lübben eröffnet. Unter der Devise „Handwerk erfahren“ fand das Projekt statt. Die Leitung übernahm der Künstler Micha Brendel aus Steinreich, der zu drei unterschiedlichen Thematiken namenhafte Künstlerinnen und Künstler ins Boot holte. Für Schüler und Schülerinnen der 6. Klasse der Von-Houwald-Grundschule Straupitz gab die Künstlerin Marie-Annick Le Blanc „den Ton an“. In ihrem Atelier in Groß Eichholz, in das sie die Kinder einlud, wurde aus Ton ein rätselhaftes Wasserwesen geschaffen – der Oktopus.

Luckenwalde. In der Brahmbuschstraße 3 in Luckenwalde beschäftigt sich das Rotkreuz-Museum mit der Geschichte und Tätigkeit des Roten Kreuzes von seinen Anfängen bis in die Gegenwart. Eine Terminvereinbarung ist möglich unter Tel. 03371/625711, ansonsten ist das Museum am Mittwoch und Freitag 9 Uhr bis 12 Uhr und am Sonntag 14 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

Ludwigsfelde. Auch das Technikmuseum Ludwigsfelde in der Rathausstraße 3 lädt zu einem Besuch ein, geöffnet ist donnerstags und freitags von 10 Uhr bis 15 Uhr sowie am Samstag von 13 Uhr bis 17 Uhr. Einen inhaltlichen Themenschwerpunkt stellt die Industriegeschichte ab 1936 dar.

Lynow. Das Oskar-Barnack-Museum in Lynow begleitet die Besucher durch die Geschichte der Fotografie. Die Ausstellung hat nach telefonischer Absprache unter Tel. 033733/ 60593 in der Oskar-Barnack-Straße 7 an den Tagen Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag geöffnet.

Mittenwalde. Das Museum am Salzmarkt in Mittenwalde hat immer mittwochs bis sonntags (außer Freitag) von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

Ruhlsdorf. Rund um die Natur dreht sich alles in der Ausstellung in der Gemeindeverwaltung Nuthe-Urstromtal, Frankenfelder Straße 10. Gezeigt werden Fotografien von Romy Lindner zu den üblichen Öffnungszeiten der Verwaltung.

Schlepzig. Unter dem Thema „Hand Werk Kunst“ ist die Kunstausstellung „Aquamediale“ am, im und auf dem Wasser bis zum 18.September in Schlepzig zu sehen. Die Ausstellung, für die elf internationale Künstlerinnen und Künstler Werke entwickelt haben, ist nur vom Wasser aus per Spreewaldkahn oder Paddelboot erlebbar. Begleitet wird die Aquamediale pandemiebedingt durch ein analog-digitales Veranstaltungsprogramm. Weitere Informationen dazu und zu den Möglichkeiten, per „Kunstkahnstaken“ die Ausstellung zu sehen, gibt es unter www.aquamediale.de

In der Patronatskirche Schulzendorf ist am 8. August eine Ausstellung zu Leben und Wirken von Elisabeth Jeske zu sehen. Quelle: Josefine Sack

Schulzendorf. Die AG der Ortschronisten Schulzendorf und der Verein zur Wiederherstellung der Patronatskirche und des Dorfangers Schulzendorf zeigen am 8. August von 10 bis 15 Uhr in der Patronatskirche Schulzendorf eine Ausstellung zu Leben und Wirken von Elisabeth Jeske.

Senzig. In der Alten Sparkasse in Senzig in der Werftstraße 4 werden in einer Ausstellung des Fotoclubs Schwarz-Weiß verschiedene Fotografien gezeigt. Der Besuch ist Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10 Uhr bis 16 Uhr möglich.

Teupitz. An der Amtsverwaltung Schenkenländchen gibt es eine ständige Ausstellung zur Teupitzer Geschichte auf 31 Porzellanplatten (mit QR-Code). Zu finden ist sie vor dem Rathaus.

Trebbin. Die Heimatstube in Trebbin, am Denkmalplatz, zeigt eine Ausstellung unter dem Titel „Von Trebbin in die ganze Welt – 180 Jahre Anschluss von Trebbin an die Berlin-Anhaltinische Eisenbahn“. Besuchen kann man die Heimatstube am Sonntag von 14 bis 17 Uhr.

Wünsdorf. In der Schulstraße 15 in Zossen hat das Museum des Teltow eine Ausstellung zu bieten, in der es um Geschwindigkeit und die Eisenbahn geht. Genauer gesagt geht es um Schnellfahrversuche auf der Strecke der Königlichen Militäreisenbahn. Ein Besuch ist nach Vereinbarung unter Tel. 033702/66900 oder museum.wuensdorf@t-online.de möglich.

Zeuthen. Die Ausstellung „Fontane im Dahmeland“ gibt es in der Gemeindebibliothek Zeuthen, in der Dorfstraße 22, zu sehen. Mehr Infos können unter Tel. 033762/93351 erfragt werden.

Zossen. Einen Einblick in die Schulzeit vor langer Zeit und die 300 Jahre alte Geschichte der Schule gibt es im Schulmuseum Zossen am Kirchplatz 7. Auch Kinder- und Jugendbücher im Wandel der Zeit können besichtigt werden. Das Schulmuseum hat immer Donnerstag und Samstag geöffnet, und zwar von 10 bis 12 Uhr. Mehr Informationen gibt es unter der Tel. 03377/334346.

Zossen. Im Galerie-Café Zossen, Kirchplatz 7, präsentieren Maria Luise Faber, Sabine Fiedler, Daniela Franz und Gabriele Klose Malerei, Grafik, Skulpturen und Gefäße. Die Bildhauerin und versierte Töpferin Maria Luise Faber präsentiert Objekte und Gefäße, zumeist aus Steinzeug im eigenen Holzbrandofen gebrannt. Sabine Fiedler zeigt Arbeiten auf Papier, bei denen Drucktechniken, Malerei, Collage und Zeichnung gemixt werden und so ganz eigene Wirkungen erzielt werden. Von Daniela Franz sind farbstarke Ölbilder, Aquarelle und Collagen zu betrachten. Auch Zeichnungen und Holzschnitte ergänzen ihren Beitrag. Gabriele Klose steuert ein gutes Dutzend übermalter und überzeichneter Collagen aus verschiedensten Papieren bei. Geöffnet ist mittwochs bis sonntags von 9 bis 18 Uhr. Weitere Informationen unter Tel. 03377/20294.

Von MAZonline